Wohngebäudeversicherung

Die Wohngebäudeversicherung ist eine so genannte verbundene Versicherung. Sie beinhaltet den Schutz vor Schäden, hervorgerufen durch folgende Gefahren: Feuer, Sturm und Hagel sowie Leitungswasser. Die Feuerversicherung, auch Brandversicherung genannt, gibt es schon seit vielen Hundert Jahren. Bereits 1623 wurde die erste Feuerversicherung, die “Tiegenhöfer Brandordnung”, gegründet. Sie beruhte auf der gegenseitigen Hilfsbereitschaft. Sie war für die Menschen von lebenswichtiger Bedeutung, da die finanziellen Schäden eines Brandes für viele die Obdachlosigkeit bedeutet hätte.

Das Prinzip der Versicherung

Der Grundgedanke einer jeden Versicherung ist das “Gesetz der großen Zahl”: Viele Versicherungsnehmer bezahlen eine Prämie um für wenige von Schäden betroffene Versicherungsnehmer genügend Geld anzusparen, welches im Schadenfall an diese ausbezahlt werden kann.

Die Gefahr Feuer

Obwohl unsere Häuser sich im Laufe der Zeit stark modernisiert haben und sicher nicht mehr so anfällig für Brände sind wie im 17 Jahrhundert, ist Feuer noch eine durchaus präsente Gefahr gegen die es sich zu schützen bedarf. So war und ist die Feuerversicherung die Grundvoraussetzung für eine Baufinanzierung durch die Bank. Die Kreditgebende Bank besteht darauf, dass das zu beleihende Haus gegen Brand versichert ist.

Die Feuerversicherung umfasst heute neben dem Brand auch den Blitzschlag, die Ex- und Implosion. Während Explosionen und Implosionen eher Hausratgegenstände betreffen und daher unter die Deckung der Hausratversicherung fallen, sind Blitzeinschläge häufiger Fall der Wohngebäudeversicherung. Wenn beispielsweise das Dach durch einen direkten Blitzeinschlag beschädigt wird, kann es starke Schäden davontragen.

Die Gefahr Leitungswasser

Der Versicherungsschutz umfasst hier neben dem bestimmungswidrigen Austritt von Leitungswasser auch Frost und andere Bruchschäden die nicht durch Verschleiß entstanden sind. Der klassische Rohrbruch im Keller und seine Folgeschäden am Gebäude sind damit versichert.
Bei der Gefahr Leitungswasser ist es zu empfehlen, die Versicherungsbedingungen genau zu lesen. Nicht alles was man versichert glaubt, fällt unter den Versicherungsschutz, so ist ein Rückstau hervorgerufen durch Regenwasser kein erstattungspflichtiger Schaden.
Auch hier gilt: Versichert sind nur Gebäudeteile, keine Hausratgegenstände wie zum Beispiel Waschmaschine oder der teure Side by Side Kühlschrank.

Die Gefahr Sturm

Die Sturmversicherung beinhaltet neben dem Schutzt gegen Sturmschäden auch Hagelschäden. Dabei spielt es keine Rolle, welche Größe die Hagelkörner haben. Natürlich richten diese einen verhältnismäßig größeren Schaden an, je voluminöser sie sind.
Ein Sturm muss allerdings mindestens die Windstärke 8 (laut Wetteramt) erreichen, um laut Versicherungsbedingungen als Sturm durchzugehen. Häufig orientieren sich Versicherungsunternehmen bei eingereichten Schäden an offiziellen Wettermeldungen. Ein weiteres Indiz können Schäden an Nachbargebäuden, die zur gleichen Zeit durch den Sturm eintraten, sein.

Zusatzabsicherung gegen Elementarschäden

Optional zur verbundenen Wohngebäudeversicherung gibt es noch die Möglichkeit, sein Haus gegen so genannte Elementarschäden abzusichern. Diese umfassen Überschwemmung und Hochwasser, Schneedruck und Lawinen, Erdbeben und Erdrutsch sowie Erdfall.

Dieser Versicherungsschutz macht natürlich besonders in Gegenden mit entsprechenden Gefahrenquellen Sinn. So findet man die Elementardeckung meist bei versicherten Objekten in der nähe von Flüssen, Seen sowie im Gebirge und an Erdbeben gefährdeten Stellen. Was viele jedoch nicht wissen: Die Gefahr der Überschwemmung kann jeden Haushalt betreffen. So ist der Rückstau im Ableitungsrohr des Hauses meist kein Bestandteil der Leitungswasserversicherung. Aber genau hier kann es zu erheblichen Kosten kommen.

Ob eine zusätzliche Elementardeckung angebracht ist muss aber schlussendlich jeder für sich entscheiden, da die Absicherung natürlich eine erhöhte Versicherungsprämie zur Folge hat. Die Grundabsicherung der verbundenen Wohngebäudeversicherung sollte aber selbstverständlich sein, denn sie schützt die Existenz einer Familie und das wichtigste das sie besitzt: Ihr zu Hause.

Riester-Rente

Die Riester-Rente, nach dem ehemaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung, Walter Riester, benannt, ist eine private, jedoch vom Staat über allgemeine Steuergelder geförderte Vorsorge zur Alterssicherung. Die Förderung besteht in verschiedenen Möglichkeiten zum Abzug von Sonderausgaben und in Zulagen. Das Sparguthaben bleibt dabei in seiner Gesamtheit pfändungsgeschützt. Die Riester-Rente ist eine freiwillige und zusätzliche Vorsorge zur gesetzlichen Rentenversicherung. Eingezahlt werden können die Beiträge für die Riester-Rente in eine Riester Rentenversicherung, in Riester Banksparpläne oder in Riester Fondssparpläne. Um die höchstmögliche Riesterförderung zu erhalten, müssen derzeit jährlich 4 % des jeweiligen Vorjahreseinkommens eingezahlt werden. Ins Leben gerufen worden ist die Riester-Rente mit dem Ziel, in Anbetracht der aller Voraussicht nach sehr stark negativen Verschiebung des Verhältnisses von Beitragszahlern und Beitragsempfängern – immer weniger Steuerzahler werden für immer mehr Rentenbezieher zahlen müssen – über eine durch staatliche Förderung motivierte zusätzliche Eigenkapitalversicherung das Auskommen der Bürger im Alter zu sichern und zu verbessern. Ob ein solcher Schritt hin zur Altersabsicherung durch Eigenkapital für die Bevölkerung in ihrer Gesamtheit tatsächlich dienlicher ist, als es eine verstärkte Finanzierung der Renten durch das Umlageverfahren wäre, ist stark umstritten und sei einmal dahingestellt. Als sicher aber kann gelten, dass die Riester-Rente denjenigen, die auf sie sparen und die es sich leisten können, dafür einzuzahlen, einiges an Gewinn verspricht. Zunächst einmal muss jedoch gesagt werden, dass nicht automatisch jeder berechtigt ist, eine Förderung durch Riester in Anspruch zu nehmen. Nichtsdestotrotz ist der Kreis der förderberechtigten Gruppen ein sehr großer. Zu ihm gehören neben sozialversicherungspflichtigen Angestellten und Arbeitnehmern, Beamten, pflichtversicherten Selbstständigen und geringfügig Beschäftigten auch die Bezieher von Arbeitslosengeld I und Arbeitslosengeld II. Zahl man nicht in die gesetzliche Rentenversicherung ein und ist man also nicht direkt förderungsberechtigt, besteht immer noch die Möglichkeit, einen Anspruch auf Riester Förderung mittelbar über den förderungsberechtigten Ehepartner geltend zu machen.

Je mehr einzuzahlen man in der Lage ist, desto größer wird natürlich die Rendite sein, die eine Riester-Rente abwirft. Für Geringverdiener mit entsprechend geringen Beitragssätzen, so wird oft kritisiert, wäre der Gewinn selbst bei der für sie höchsten möglichen Förderung, also auch dann, wenn tatsächlich jedes Jahr die oben angesprochenen 4 % des Vorjahreseinkommens gezahlt würden, marginal. Als wirklich lohnenswert gilt die Riester-Rente also erst bei Einzahlungen von mehreren Hundert Euro jährlich. Dessen sollte man sich bewusst sein, bevor das erst einmal mit regelmäßigen Kosten verbundene Vorsorge-Unternehmen angetreten wird – genauso wie der Tatsache, dass Riester-Rente nicht gleich Riester-Rente ist. Wie bereits erwähnt, gibt es verschiedene Formen. Zu überlegen bleibt also unbedingt, ob man nun einen Riester-Rente Sparplan bevorzugt – darunter fällt zum einen der Riester-Banksparplan und zum anderen der Riester Fondssparplan – oder eher eine Riester-Rentenversicherung. Was darunter jeweils im Einzelnen zu verstehen ist, kann auf unzähligen, von den einzelnen Anbietern ins Netz gestellten Informationsseiten in Erfahrung gebracht werden. Erwähnt sei hier in diesem Zusammenhang lediglich, dass man sich bei der Wahl der Riester-Rente und der jeweiligen Konditionen, unter denen sie dann läuft, entweder verstärkt auf eine Förderung durch Zulagen konzentriert oder auf Leistungen, die im Abzug von Sonderausgaben, d. h., in Steuerentlastungen bestehen. Der Besserverdiener wird sicher gut daran tun, eher die Sonderausgabenabzugsmöglichkeiten ins Auge zu fassen. Welcher Anbieter der jeweils günstigste für einen selbst ist, darüber kann man sich leicht in einem der im Internet zu findenden Rechner für einen Riester-Rente Vergleich informieren.

Policendarlehen

Mit dem vorrangigen Ziel, schnell an Liquidität zu gewinnen, werden in Deutschland Lebensversicherungen im Wert von mehr als zehn Milliarden Euro pro Jahr gekündigt. Was viele Kunden nicht wissen, ist, dass sich die Kündigung des Vertrages im Vergleich zu anderen Möglichkeiten, sein Versicherungskonto in verfügbares Geld umzuwandeln, sehr teuer ausnimmt. Seine Lebensversicherung beleihen, kann da als der durchaus bessere Weg gelten, zumindest unter der Voraussetzung, dass es lediglich um die Überwindung eines kurzzeitigen finanziellen Engpasses oder die schnelle Verfügbarkeit von Geldmitteln für eine Anschaffung geht und man sich in der Lage sieht, den freigesetzten Betrag in absehbarer Zeit wieder in die Versicherung einzuzahlen. Das Beleihen der Lebensversicherung bedeutet also nichts anderes, als dass man einen bestimmten, selbst gewählten Anteil dessen, was man bereits in die Versicherung eingezahlt hat, sozusagen als eine Vorauszahlung des erworbenen Leistungsanspruchs ausgehändigt bekommt und dann in Raten samt Zinsen wieder einzahlt. Meist sind auch Sondertilgungen möglich, bei denen man entweder größere, über den Umfang einer einzelnen Rate hinausgehende Beträge oder gar die gesamte Summe zurückzahlt. Eine andere Möglichkeit, als die der Tilgung, besteht in der späteren Verrechnung des betreffenden Betrages mit der Versicherungsleistung. In diesem Falle vermindert sich der letztlich sich ergebende Anspruch auf mit der Versicherung erworbene Leistungen. Kurzum, mit einem solchen Policendarlehen wird lediglich das eigene Guthaben beliehen. Darin lieg auch begründet, dass der Versicherungsgeber kein Risiko hinsichtlich eines Kreditausfalls eingeht und somit auch keine Sicherheiten verlangen kann. Sein Recht auf Verzinsung des an den Versicherungsnehmer ausgehändigten Betrages hat einzig dadurch Bestand, dass er diesem seine erworbene Leistung schon vor dem vertraglich festgesetzten Zeitpunkt der Auszahlung gewährt. Wegen des nicht vorhandenen Kreditausfallrisikos für den Versicherungsgeber sind die Zinsen eines Policendarlehens für den Versicherungsnehmer in den allermeisten Fällen deutlich günstiger angesetzt als bei üblichen Dispositions- oder Ratenkrediten.

Ein weiterer Vorteil der Versicherungsbeleihung ist die Tatsache, dass hier kein Schufa-Eintrag erfolgt. Vom juristischen Standpunkt betrachtet, ist nämlich weder das Policendarlehen ein Darlehen noch sind die anfallenden Zinsen Darlehenszinsen. Erstes gilt rechtlich als eine Vorauszahlung, die Zinsen werden als erhöhter Versicherungsbeitrag gewertet. Dass ein Policendarlehen die Kreditwürdigkeit verringert, braucht also nicht befürchtet werden. Allerdings, und das sollte man wissen, kann es nur dann in Anspruch genommen werden, wenn im Vertrag der entsprechenden Versicherung nicht festgelegt ist, dass Leistungen unbedingt nur dann gezahlt werden, wenn das Ereignis, für welches man sich versichert, auch tatsächlich eintritt, also bei Tod, Erwerbsunfähigkeit usw. In jedem anderen Falle dürfte eine Gewährung der Beleihung des Versicherungs-Guthabens kein Problem darstellen. Vor wenigen Jahren noch konnte sich der Versicherungsnehmer für ein Policendarlehen einzig an den Versicherer selbst wenden, der wegen der exklusiven Position, in der er sich damit befand, natürlich relativ hohe Zinsen veranschlagen konnte. An der Sonderstellung als der des jeweils einzigen Dienstleisters, der ein entsprechendes Darlehen vergeben kann, hat sich jedoch einiges geändert. Es gibt heute nicht wenige sogenannte Zweitmarktanbieter, die dem Kunden ebenfalls ein Darlehen auf seine Policen ermöglichen, und dies zu oft weitaus besseren Konditionen. Die Zweitmarktanbieter arbeiten dabei für gewöhnlich in Partnerschaft mit Banken, die den Kredit gegen die Sicherheit der an sie abgetretenen Police genehmigen. Nichts spricht übrigens dagegen, günstige Angebote von Zweitmarktanbietern einzuholen und deren Konditionen als Basis und Druckmittel für die Verhandlung mit dem eigentlichen Versicherer zu nutzen. Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es im Netz.

Versicherungen für Fertiggaragen

In den letzten Jahren haben sich Fertiggaragen immer mehr von ihrem Image als hässliche Betonklötze verabschieden können. Durch neue Produktionsverfahren und moderne Technik lassen sich Betonfertiggaragen mittlerweile sehr gut an das Haus bzw. den Häuserblock anpassen und helfen sogar Strom zu sparen. Dank der immer günstigeren Solarpanels kann man nämlich das Dach der Fertiggarage in eine regenerative Energiequelle verwandeln.

Auch für den Geldbeutel rechnet sich die Anschaffung einer Fertiggarage. Wie das verschiedene Portale aufführen, reduzieren sich unter anderem die Versicherungsgebühren für den eigenen PKW durch die Unterbringung in einer Fertiggarage. Den besseren Diebstahlschutz und den Schutz vor Unwetter wie Hagel und starkem Wind mit herumfliegenden Ästen bewerten Versicherungen positiv bei der Beitragsberechnung. Eine Betonfertiggarage bringt also neben der Wertsteigerung des gesamtes Grundstücks bzw. Objekts auch noch Einsparmöglichkeiten mit sich.

Was viele frischgebackene Eigentümer von Fertiggaragen aber vergessen, ist die neue Garage bei der Versicherung anzumelden. Natürlich sind Fertiggaragen sehr robust gebaut, aber bei Unwetter oder durch Vandalismus kann dennoch ein Schaden entstehen, der besser versichert sein sollte. Wichtig ist daher, die Anschaffung seiner Wohngebäudeversicherung zu melden. In der Police muss die neue Immobilie (wobei eine Fertiggarage ja gar nicht so „immobil“ ist) nämlich gesondert aufgeführt werden, um den gesamten Versicherungsschutz zu erhalten. Man sollte übrigens darauf achten, dass in der Versicherungspolice die gleitende Neuwertregelung angeführt wird. Das bedeutet, dass die Versicherung die Kosten übernehmen muss, die für die erneute Anschaffung der Garage entstehen. Dabei ist es wichtig, dass die gleitende Neuwertregelung in jedem Jahr erneut angepasst wird. Zugrunde gelegt werden die aktuellen Baukosten bzw. Wiederbeschaffungskosten. Mit deren Hilfe wird es möglich, die Versicherungssumme nicht immer manuell anpassen zu müssen.

Im allgemeinen Umgang gilt dann zum Erhalt des Versicherungsschutzes zum Beispiel zu beachten, dass man die Garage immer abschließt. Mir selber ist es schon passiert, dass meine 4 Winterreifen entwendet wurden, während ich nur einen 10-minütigen Einkauf gemacht habe. Also immer daran denken, dass Tor auch abzuschließen. Wer nicht immer aus seinem Auto aussteigen möchte, der kann sich ja ein elektrisches Fertiggaragen Tor anschaffen. Dann kann man das Tor bequem per Fernbedienung öffnen und schließen. Und der Vorteil: Wenn jemand in Ihre Garage einbricht, um Ihre Winterreifen zu klauen, sind diese Schäden mit von der Wohngebäudeversicherung abgedeckt und sie können ein neues Garagentor geltend machen.

Versicherungen verkaufen

Zahlreiche Anbieter sind täglich damit beschäftigt verschiedene Versicherungen zu verkaufen, unter anderem da sie dafür, zu ihrem Einkommen, eine Provision erhalten. Versicherungen gibt es viele, gerade in Deutschland, zum Beispiel die Lebensversicherung, Unfallversicherung, Haftpflichtversicherung, Diebstahlversicherung, Hausratversicherung und Krankenversicherung. Natürlich gibt es noch wesentlich mehr davon und nicht alle werden unbedingt benötigt. Zahlreiche Versicherungsnehmer besitzen Versicherungen, die eigentlich nicht von großem Nutzen sind oder sie haben sich diese Versicherung verkaufen lassen und wissen es gar nicht mehr. Dies sind oft zusätzliche Kosten im Monat, die man sich eigentlich sparen kann.

Außerdem sind nicht alle Anbieter, die einem  Versicherungen verkaufen wollen, unbedingt seriös. Deshalb sollte man sich, bevor man sich eine Versicherung verkaufen lässt, unbedingt genau über den jeweiligen Anbieter informieren und auch das Kleingedruckte auf dem Vertrag genauestens durchlesen. Hat man erst einmal seine Unterschrift darunter gesetzt, ist diese oft auf längere Zeit, bindend. Das böse Erwachen kommt dann meist bei der monatlichen Zahlungsaufforderung.

Natürlich will jeder Anbieter, zu den verschiedensten Konditionen, seine Versicherungen verkaufen. Oft werden die unterschiedlichsten Methoden angewandt und nicht alle sind unbedingt erlaubt. Aber genau hier trennt sich meist die Spreu vom Weizen. Seriöse Anbieter melden sich meist telefonisch oder schriftlich an und bitten um ein Gespräch, oft sind dies auch Anbieter bei denen man schon Versicherungen abgeschlossen hat. So kann man sich sicher sein dass, diese nichts Böses im Schilde führen. Andere stehen einfach unangemeldet vor der Tür, meist sagt einem der Name des jeweiligen Anbieters auch gar nichts. Bei so einer Vorgehensweise sollte man Vorsicht walten lassen und sich auf gar keinen Fall eine Versicherung verkaufen lassen, egal zu welchen guten Konditionen diese angeboten wird.

Auch Bankinstitute wollen immer gern Versicherungen verkaufen, ganz besonders gern, wenn man gerade eine Baufinanzierung getätigt hat. Bevor man aber irgendetwas in dieser Art abschließt, sollte man zuvor einen Vergleich starten, dies gilt eigentlich für alle Versicherungen. Andere Anbieter könnten mit den gleichen oder noch besseren Leistungen, wesentlich lukrativere Angebote haben.

Online Versicherungen

In unserer Zeit, in der beinahe alles über das Internet geschieht, sei es Shopping, Banking oder Kommunikation, werden häufig auch Versicherungen über das Internet abgeschlossen, im Gegensatz zu früher, als man noch im Versicherungsbüro beraten wurde, was die optimale Versicherung für die eigenen Ansprüche sei. Zwar bedeutet dieser Wandel mehr Bequemlichkeit, da man sich, um eine Versicherung abzuschließen, nicht einmal mehr aus seinem Büro Stuhl bewegen muss, andererseits muss man auch vorsichtig sein.

Zuerst einmal sollte man wissen, dass nicht jede Homepage, die Versicherungen online vermittelt, seriös ist. Versicherungsvergleichs Websites gibt es mittlerweile wie Sand am Meer, die Erklärung hierfür ist leicht zu finden: Versicherungen zahlen sehr lukrative Provisionen an Vermittler, das heißt, vermittelt ein Website Betreiber einen neuen Kunden an eine Versicherung so kassiert er dafür eine Provision. Diese Provisionen liegen häufig im zwei- bis dreistelligen Bereich. So kann es gut sein, dass der Webmaster 75 Euro allein dafür bekommt, dass ein User seiner Seite sich Informationen einer bestimmten Versicherung zukommen lässt. So kommt es, dass auch viele Webmaster, die wenig sachkundig im Bereich Versicherungen sind, Homepages zu diesem Thema erstellen, um auch ein Stück vom Kuchen abzubekommen. Man sollte also mit den Informationen, die auf solchen Websites vermittelt werden, kritisch umgehen.

Die beste Lösung ist, wenn man sich auf einer solchen Vergleichsseite informiert hat, die favorisierten Anbieter von Versicherungen noch ein mal auf ihren eigenen Websites zu besuchen. Den dort angebotenen Informationen kann man durchaus vertrauen. Jede einzelne der in Frage kommenden Versicherungen so noch einmal zu überprüfen, nimmt zwar etwas mehr Zeit in Anspruch, lohnt sich aber durchaus, denn andernfalls könnte es sein, dass man unwissender weise eine zu teure, oder gar nicht auf die eigenen Ansprüche zugeschnittene Versicherung abschließt.

Es lohnt sich auch, Erfahrungsberichte verschiedener Personen durchzulesen, diese kann man ganz einfach bei Google finden. Der Vorteil solcher Erfahrungsberichte ist, dass die Autoren nicht vor eingenommen sind, da sie keine Provision verlieren, wenn sie die Nachteile einer Versicherung darstellen.

Abschließend kann man sagen, dass es durchaus Sinn macht Versicherungen online abzuschließen, wenn man sich richtig und ausführlich über die einzelnen Versicherungen informiert. Dies ist zwar etwas aufwändiger, ist aber wichtig, damit man seine Entscheidung später nicht bereut. Und wem auch das noch zu unsicher ist, dem bleibt der Gang ins Versicherungsbüro wohl leider nicht erspart.

Für und Wider von Restschuldversicherungen

Mit einer Restschuldversicherung, auch Restkreditversicherung oder Kredit-Lebensversicherung genannt, sichert sich der Kreditnehmer dagegen ab, einen Kredit infolge eines Ereignisses wie Krankheit, Arbeitslosigkeit oder Tod nicht zurückzahlen zu können. Nicht weniger stellt die Restschuldversicherung, im Weiteren kurz RSV, eine Sicherheit auch für den Kreditgeber dar. Die RSV ist also nicht das Gleiche wie eine Risikolebensversicherung oder eine Unfallversicherung. Zwar sichert man sich auch bei der RSV in gewisser Weise gegen ein Ereignis wie den Tod bzw. Erwerbsfähigkeit usw. ab, im Gegensatz zur Lebensversicherung aber, die zum Schutz der Hinterbliebenen abgeschlossen wird und bei welcher im Falle des Todes des Versicherungsnehmers ein bestimmter, vorher festgelegter Betrag an den Ehepartner, die Kinder oder welchen Begünstigten auch immer ausgezahlt wird, besteht hier für den Fall des Anspruchs, also bei Tod, Krankheit usw., die Leistung lediglich darin, dass der Versicherungsnehmer von den Lasten der Rückzahlung desjenigen Kredites befreit wird, in Verbindung mit dem die RSV abgeschlossen worden ist.

Stirbt der restschuldversicherte Kreditnehmer, wird die Restschuld, also der Betrag, der noch zurückzuzahlen wäre, getilgt durch die Versicherungsleistung. Im Krankheitsfall oder bei Arbeitslosigkeit mit resultierender Rückzahlungsunfähigkeit werden die noch ausstehenden Raten von der Versicherung übernommen. Eine RSV für Raten- und Annuitätendarlehen wird für gewöhnlich durch eine einmalige Versicherungszahlung abgeschlossen. In aller Regel ist diese Zahlung mitfinanziert durch das Darlehen. Bei Dispokrediten etwa wird der Versicherungsbetrag unter Beachtung des jeweiligen Außenstandes für jeden Monat neu berechnet. Kritik erfährt die RSV vor allem wegen der oft sehr hohen Beiträge. Diese ergeben sich auch aus den teils enormen Kreditgeber- bzw. Kreditvermittlerprovisionen, wie sie nicht selten mit dem Abschluss einer RSV einhergehen. Die Kosten für einen Kredit können mit einer zusätzlich abgeschlossenen RSV also merklich in die Höhe gehen. Zudem gelten die sogenannten Ausschlussfristen als durchaus änderungsbedürftig. Nach diesen tritt der Versicherungsschutz nämlich nicht unmittelbar mit dem Vertragsschluss ein. Im Falle einer schweren Krankheit also muss diese dann erst eine bestimmte Zeit lang andauern, bis man ein Anrecht auf die Versicherungsleistung hat. Als positiv an der RSV wäre der Wegfall einer Annahme- bzw. Gesundheitsprüfung, was zudem einen schnellen Vertragsabschluss gewährleistet. Weitere wichtige Infos zur RSV findet man im Internet.

Wichtige Versicherungen für Familien

Die Flut an Versicherungen ist beinahe unüberschaubar groß. Überall locken Angebote mit besonders günstigen Tarifen und Top-Bedingungen für Familien. Natürlich soll die Familie gut geschützt sein und im Notfall abgesichert sein.
Doch welche Versicherungen sind für Familien wirklich notwendig und welche Policen sind einfach nur überflüssig?

Die Privathaftpflichtversicherung ist ein absolutes Muss. Sie gehört zu den wichtigsten Versicherungen für Familien. Ob der Sohn mit dem Fußball die Fensterscheiben der Nachbarn einschießt oder die Tochter mit dem Dreirad an Nachbars Auto entlangschrammt. Ob kleinerer Unfall oder großer Schaden, die private Haftpflichtversicherung deckt derartige Katastrophen ab und kann eine Familie durchaus vor dem finanziellen Ruin bewahren.

Die Berufsunfähigkeitsversicherung ist für Erwerbstätige unbedingt zu empfehlen. Fällt der Hauptverdiener der Familie durch eine Berufsunfähigkeit aus und ist kein entsprechender Schutz vorhanden, kann dies den finanziellen Absturz bedeuten.

Wer viel und gerne ins Ausland reist, sollte eine Auslandskrankenversicherung abschließen. Die meisten Tarife kosten jährlich nur wenige Euro, sodass sie keine allzu große Belastung darstellen, insbesondere wenn dies mit den Kosten für einen Arztbesuch, Krankenhausaufenthalt etc. im Ausland verglichen wird.

Ebenfalls sinnvoll ist eine Unfallversicherung für die eigenen Kinder. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Absicherungsniveau im Falle einer Vollinvalidität bei mindestens 300.000€ liegt, damit notfalls eine Rente finanziert werden kann.

Häufig angepriesen werden Ausbildungsversicherungen für die Kinder oder die Enkel. Häufig sind diese Policen aber unsinnig, weil sie nur wenig Rendite abwerfen. Wer für die Zukunft des Sprösslings vorsorgen möchte, sollte eher ein Festgeldkonto anlegen, auf das monatlich ein fester Betrag eingezahlt wird. Hier sollte aber unbedingt auf die Laufzeit bzw. Kündigungsfrist geachtet werden, damit das Geld auch zur Verfügung steht, sobald eine Ausbildung oder ein Studium begonnen wird.

Wer Versicherungen für seine Familie abschließen möchte, sollte Angebote von verschiedenen Versicherungsmaklern einholen und die Policen sorgfältig miteinander vergleichen. Auf diese Weise wird einer Kostenexplosion und überflüssigem Versicherungsschutz vorgebeugt.

Visa oder Mastercard?

Wer in die große weite Welt aufbrechen will oder auch nur öfters das Flugzeug nützt um viele Länder und Städte zu bereisen, der sollte schon in allen Belangen mobil sein. Das betrifft einerseits die geistige Mobilität, wo man stets offen für neue Erlebnisse und Eindrücke sein sollte, aber andererseits auch die materielle. Denn ohne genügend Kleingeld wird das Vorhaben des Reisens schwer. Geld alleine reicht aber nicht, denn man muss es entweder immer bei sich tragen oder es zumindest griffbereit haben. Eine reibungslose Bezahlung ist am ehesten noch mit einer Kreditkarte möglich. Denn die großen Unternehmen sind weltweit aktiv und somit hat man auch mit der Gültigkeit bei Händler und Geschäft im Ausland wenige Probleme. Bei einer Kontokarte sieht das schon ein wenig anders aus, weil jedes Land eigene Institute hat und man dann Unmengen von Spesen bezahlen muss.
Hat man also die Entscheidung für eine Kreditkarte gefällt, bleibt noch ein wichtiger Punkt zu klären: Visa oder Mastercard? Diese Frage wird oft gestellt und man glaubt, dass es zwischen den beiden Unternehmen so wahnsinnig viel Unterschied gibt. Aber das kommuniziert nur das Marketing, welches sich immer von den Konkurrenten abheben will. Dabei vertreten sie eigentlich eine ähnliche Linie. Alleine wenn man sich die Namen der einzelnen Karten ansieht, gibt es Parallelen. Classic, Standard und Gold sind Schlagwörter, die man bei beiden findet. Selbstverständlich gibt es auch überall attraktive Angebote für Studenten. Je nach Qualität der Kreditkarte sind auch immer mehr Versicherungen dabei.
Der größte Unterschied ist allerdings die Akzeptanz. Denn Visa wird allgemein öfters akzeptiert. Das sieht man vor allem in den USA oder im skandinavischen Raum. Hingegen ist im resteuropäischen Raum Mastercard wieder einen Tick präsenter.
Einmal im Monat den Betrag vom Konto abzubuchen, an diese Norm halten sich beide Kartenunternehmen, außer man wünscht sich das explizit anders. Wer aber Interesse an einer Karte hat, sollte sich über Kosten bei der Bezahlung im Ausland und die Gebühren beim Geldinstitut informieren. Die sind meist immer von der Bank abhängig.

Treppenlift durch eine auslaufende Versicherung bezahlen

Die Anschaffung eines Treppenlifts ist mit hohen Kosten verbunden. Krankenkassen geben manchmal einen kleinen, oft aber gar keinen Zuschuss, so dass der neue Treppenlift oft komplett allein finanziert werden muss. Da ist es gut, wenn man im Leben schon vorgesorgt hat und zum Beispiel das Auslaufen einer Versicherungspolice ansteht. Wenn die Police, zum Beispiel eine Lebensversicherung, ausläuft, dann erhält man das über viele Jahre angesparte und verzinste Geld auf sein Konto überwiesen. Viele Menschen nutzen es als Absicherung fürs Alter, was im Fall einer Treppenlift Anschaffung ja auch so gesehen werden kann.

Wer die Wahl hat, hat allerdings auch bei Treppenliften die Qual. Zum einen gibt es verschiedene Möglichkeiten, einen Treppenlift anzuschaffen. Je nachdem, welchen Wert die auslaufende Versicherungspolice hat, fällt die eine oder andere Möglichkeit von Anfang an weg. So ist es zum Beispiel möglich, einen Treppenlift zu mieten. Im Gegensatz zum Neukauf schließt man hierbei für einen bestimmten Zeitraum einen Mietvertrag ab. Diese Variante eignet sich besonders für Personen, die wissen, dass Sie in den kommenden Jahren ihre Wohnung bzw. ihr Haus gegen ein anderes, evtl. bereits mit einem Treppenlift oder Aufzug ausgebautes Heim tauschen. Weitere Informationen dazu gibt es u.a.im Internet. Desweiteren kann man gebrauchte Treppenlifte kaufen. Hierbei werden alle Berührungsteile mit dem Körper ausgetauscht (Sitz, Griffe, etc), nur die Mechanik ist nicht ganz neu. Dank Gebrauchtgarantie ist man aber auch bei einem gebrauchten Treppenlift erstmal auf der sicheren Seite.

Zum anderen muss man sich entscheiden, welche Art von Treppenlift man sich anschaffen möchte. Neben dem Prototyp, auf dem man im Sitzen die Treppe hinauffährt, gibt es auch noch Steh-Treppenlifte.  Diese Plattformtreppenlifte haben keine Sitzfläche, dafür sind sie aber beispielsweise auch im Rollstuhl sitzend noch zu benutzen. Die Liste lässt sich noch sehr viel weiter führen, am besten ist wirklich, man holt sich von mehreren Anbietern einen Rat ein und vergleicht dann die Angebote.