O2 bietet eine Versicherung gegen Internet-Kriminalität

Eine Versicherung vom Mobilfunkanbieter? Das klingt zunächst einmal ungewöhnlich, wird aber verständlich, wenn man sich die Details betrachtet. Der Kommunikationskonzern Telefonica Germany, zu dem o2 gehört, bietet nun eine Versicherung vor Online-Kriminalität an. Das soll die Kunden vor Hackern und Datenmissbrauch schützen und dem Konzern einen Wettbewerbsvorteil gegenüber seinen Konkurrenten verschaffen.

Internet-Versicherung für fünf Euro im Monat

Die neue Versicherung kann direkt online bei Telefonica Germany abgeschlossen werden, die Police wird in Kooperation mit der AXA Assistance angeboten. Allerdings erhalten nur o2 Kunden auch einen Vertrag. Die Kosten liegen bei fünf Euro im Monat, sind also durchaus bezahlbar. Die Police ist zu jedem Monat hin kündbar und es besteht die Möglichkeit, bis zu sechs weitere Familienmitglieder in den Vertrag mit einzuschließen. Geschützt werden sollen o2 Kunden bei dem Verlust von DSL-Zugangsgeräten, außerdem sind sie gegen Identitätsdiebstahl abgesichert, gegen den Missbrauch von Zahlungsdaten und bietet einen Einkaufsschutz im Internet.

Der Versicherungsschutz der o2-Internet-Versicherung

Sollte ein Internetuser feststellen, dass beispielsweise seine Zugangsdaten zu Online-Shops oder anderen Portalen entwendet und missbräuchlich verwendet wurden, kann er sich an die kostenlose Hotline der o2 Internet-Versicherung wenden. Geht der Versicherte vor Gericht, übernimmt die Versicherung „angemessene  Rechtsanwaltskosten“, wie es im Produktblatt heißt, allerdings nur für den Anwalt des Versicherten. Die Höhe der Rechtsbeistandskosten ist auf 10.000 Euro pro Schadensfall und innerhalb eines Jahres beschränkt. Werden elektronische Zahlungsmittel eines Versicherten missbräuchlich verwendet, leistet die Versicherung eine Entschädigungszahlung von 500 Euro. Werden online bestellte Waren nicht oder falsch geliefert, wird Versicherten ab 100 Euro Einkaufswert eine Erstattung bis zu 500 Euro Höhe gezahlt. Der Diebstahl von o2 Zugangsgeräten ist bis zu einer Höhe von 200 Euro versichert. Das Surfen im Internet wird durch die Police zwar nicht sicherer – aber falls ein Schaden eintritt, können o2-Kunden sich immerhin auf Hilfe verlassen. So verspricht es zumindest der Konzern. Es steht zu erwarten, dass weitere Telekommunikationsunternehmen mit ähnlichen Angeboten nachziehen.

Witziger Werbespot mit ernsthafter Botschaft

Es gibt Werbespots die sind wirklich rührend, emotional, witzig oder auch einfach nur schön. Aber es gibt auch nervige Werbespots. Die Gothaer hat es nun geschafft einen wirklich witzigen Werbespot zu entwickeln. Die Hauptprotagonisten sind die Sorgen, die versuchen müssen am Menschen haften zu bleiben. Das gelingt jedoch nicht, weil diese Menschen bei der Gothaer versichert sind.

Natürlich hat dieser wirklich sehr witzige Werbespot eine wichtige Botschaft. Denn jeder dritte deutsche Haushalt besitzt keine private Haftpflichtversicherung – und riskiert damit den Ruin. Denn schon ein kleines Missgeschick kann die eigene finanzielle Existenz ins wanken bringen. Zum Beispiel kann es eine vergessene Kerze sein oder auch die eigenen Kinder. Denn Kinder sind dafür gefeit Unsinn zu begehen oder einen immensen Schaden anzurichten. Ohne eine Haftpflichtversicherung sind da schon mal Summen in siebenstelliger Höhe möglich. Wer in einer solchen Konstellation ohne Versicherungsschutz da steht, wird – unabhängig von der Bewältigung der menschlichen Tragödie – den entstandenen Schuldenberg nie mehr los. Gleiches gilt für alle, deren Versicherungssumme zu niedrig angesetzt ist. Und deswegen ist es besonders wichtig, dass man einen Versicherer findet, den man vertrauen kann. So zum Beispiel die Gothaer, die damit wirbt, dass sie alle Sorgen vom Versicherungsnehmer abwendet. Eine solide Police ist auch immer individuell an den Einzelnen ausgerichtet. Gerade deswegen sollte die Gothaer Versicherung eine ernsthafte Alternative sein.

Die individuelle Police ist überlebenswichtig

Bevor man nun eine Police abschließt sollte man sich im klaren darüber sein, was die eigene Haftpflichtversicherung alles können muss. Ist man beispielsweise Mieter eines Hauses mit vielen Parteien und verliert den eigenen Schlüssel kann eine neue Schließanlage sehr teuer werden. Oder man stelle sich vor, dass man mit dem Fahrrad ins schlingen gerät und einem nagelneuen Mercedes  eine Kerbe in die Tür stößt. Auch das wilde Fußballspielen mit Freunden kann eine Glasscheibe nicht überleben. Das waren nun natürlich nur kleine Schäden, die dennoch stark ins Gewicht fallen können. Besser man macht sich keine Sorgen und geht direkt auf Nummer sicher: mit der Gothaer Versicherung.

Die Zahnzusatzversicherung von AllSecur

Zahnschmerzen sind unschön. Müssen Patienten auch noch Zahnersatz erhalten, machen nicht nur die Schmerzen Sorgenfalten: Die Kosten für Inlays, Wurzelbehandlungen und Zahnersatz werden nur zum geringen Teil oder gar nicht von der Gesetzlichen Krankenkasse übernommen. Immer mehr Versicherte schließen daher eine private Zahnzusatzversicherung ab. AllSecur, bisher für günstige KFZ-Versicherungen bekannt, hat nun eine neue Zahnzusatzversicherung im Angebot.

Behandlungskosten senken mit einer privaten Zahnzusatzversicherung

Die Leistungen der Gesetzlichen Krankenkassen für Zahnersatz sind streng begrenzt: Bis zu 50 Prozent der Kosten müssen die Patienten selbst tragen. Können sie Vorsorgeuntersuchungen der letzten fünf Jahre nachweisen, zahlt die GKV 60 Prozent der Behandlungskosten, wer zehn Jahre lang zur Vorsorge gegangen ist, erhält maximal 65 Prozent. Je nach Art der Behandlung und des Zahnersatzes kommen auf den gesetzlich Versicherten dennoch große Kosten zu. Die private Zahnzusatzversicherung will die bessere Alternative zur gesetzlichen Leistung sein und übernimmt einen höheren Kostenanteil.

Die Tarife der AllSecur Zahnzusatzversicherung

Die neue Zahnzusatzversicherung von AllSecur bietet drei verschiedene Tarife an:

  • ZahnPlus übernimmt die Kosten für Zahnersatz bis zu 70 Prozent bei privatärztlicher Leistung und bis zu 100 Prozent bei Regelversorgung, bei Inlays werden 70 Prozent der Behandlungskosten getragen, bei Implantaten ebenfalls.
  • Mit dem Tarif ZahnBest werden sogar 90 Prozent der Behandlungskosten für Zahnersatz bei privatärztlicher Behandlung, für Inlays und für Implantate übernommen. Zudem bietet die Versicherung bei diesem Tarif ein Extra für Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr: Fissurenversiegelungen werden voll übernommen, bei kieferorthopädischen Behandlungen, zum Beispiel Zahnspangen, bis zu 90 Prozent der Kosten, maximal 2.000 Euro.
  • ZahnFit übernimmt Kosten der zahnärztlichen Grundversorgung, zum Beispiel 50 Prozent für Zahnprophylaxe wie professionelle Zahnreinigungen und 100 Prozent bei Wurzelbehandlungen, falls die GKV nicht zahlt.

Für eine 30jährige Frau mit gesundem Gebiss ist der Versicherungsschutz ZahnPlus für 12,75 Euro im Monat zu haben, ZahnFit kostet 7,95 Euro im Monat, ZahnBest 22,86 Euro. Ein 40jähriger Mann, dem bereits zwei Zähne fehlen, zahlt für ZahnPlus 17,35 Euro im Monat, für ZahnFit 7,90 Euro und für ZahnBest 29,18 Euro.

Versicherungscheck für Studenten

 

Studenten an Universität oder Fachhochschule müssen mitunter mit sehr wenig Geld monatlich auskommen und sind daher natürlich versucht an allen Ecken und Enden zu sparen. Am Versicherungsschutz sollte allerdings nicht gespart werden. Es gibt nur wenige wirklich notwendige Versicherungen – wenn diese aber fehlen, kann es schnell passieren, dass die ersten Jahre des Berufslebens mit enormen Schulden belastet sind, weil ein in der Studienzeit verursachter Schaden noch abbezahlt werden muss.

Unabdingbar: Kranken- und Pflegeversicherung

Gesetzlich vorgeschrieben ist eine Kranken- und Pflegeversicherung. Darüber muss auch ein Nachweis erbracht werden, wenn man sich an der Hochschule einschreibt. Studenten, die noch nicht 25 Jahre alt sind oder das 14 Fachsemester noch nicht überschritten haben, sind normalerweise noch über die Eltern mitversichert. Wer allerdings eine dieser Grenzen überschreitet oder mehr als 400 Euro im Monat hinzuverdient, muss sich selbst kranken- und pflegeversichern.

Notwendig: private Haftpflichtversicherung

Auch hier sind Studenten oftmals über die Eltern mitversichert – aber eben nicht immer. Außerdem sollte man die Versicherungspolice genau studieren, denn manchmal erlischt der Versicherungsschutz, wenn der Student nicht mehr bei den Eltern wohnt. Eine private Haftpflichtversicherung ist in jedem Fall notwendig, da sie hohe Schäden abdeckt, die für einen jungen Menschen ansonsten hohe Schulden bedeuten könnten.

Empfehlenswert: private Unfallversicherung und Berufsunfähigkeitsversicherung

Wenn man auf Nummer Sicher gehen möchte, empfehlen Fachleute eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Für eine Monatsrente von 1000 Euro müsse ein Student etwa 35 Euro monatlich an Versicherung einplanen, so Hajo Köster vom Bund der Versicherten (BdV). Auch eine private Unfallversicherung sei empfehlenswert und koste ungefähr 100 Euro jährlich – bei einer Deckungssumme von 100 000 bis 150 000 Euro.

Abwägungssache: Hausratsversicherung

Wer noch bei den Eltern oder im Studentenwohnheim wohnt, braucht sich über eine Hausratsversicherung keine Gedanken zu machen, da die der Eltern greift. Auch Studenten in einer eigenen Wohnung sollten genau abwägen, ob die in der Wohnung vorhandenen Gegenstände eine Versicherungssumme von etwa 50 – 100 Euro im Jahr wirklich wert sind. Wer beispielsweise teure Möbel besitzt, der sollte dann eine Hausratsversicherung abschliesse

BMW Financial Services: Versicherungsangebote zum Staunen

Versicherungstarife und Finanzierungsmodelle zum Staunen: Das möchte BMW Financial Services seinen Kunden bieten. Und wie man richtig staunt, das zeigt die Kampagne des Konzerns. Mitmachen und gewinnen, lautet die Devise, denn über Facebook verlost der Automobilhersteller in Kürze ein BMW Fahrertraining sowie Karten für das DTM Finale am Hockenheim Ring.

Zwei Tarife für die individuelle Absicherung

Der BMW gehört immer noch zum Traumauto, für jüngere und ältere Autofahrer gleichermaßen. Die Fahrzeuge wollen aber nicht nur durchdacht finanziert sein und gehegt und gepflegt werden – sie bedürfen auch der richtigen Versicherung, damit der Fahrzeughalter im Schadensfall nicht selbst auf den Reparaturkosten sitzenbleibt. Die Haftpflichtversicherung ist, wie der Name schon sagt, Pflicht; Teilkasko oder Vollkasko übernehmen die Schäden am eigenen Fahrzeug, mit einer individuell vereinbarten Selbstbeteiligung. BMW Financial Services bietet zwei unterschiedliche Tarife:

  • Basic Cover: Dieser Tarif ist die Grundabsicherung. Enthalten sind die freie Wahl der Selbstbeteiligung sowie die Garantie, dass der Wagen im Schadenfall in einer Vertragswerkstatt mit Original-BMW-Teilen repariert wird. Die Haftpflichtversicherung deckt Sach-, Vermögens- und Personenschäden bis zu einer Hhe von 100 Millionen Euro ab, Personenschäden je bis zu acht Millionen Euro je geschädigter Person. Vollkasko- und Teilkaskoversicherung sind optional.
  • Top Cover Tarif: Von BMW Financial Services wird dieser Tarif als Rundumsorglospaket beworben. Der Versicherungsschutz ist umfassend. Die Selbstbeteiligung halbiert sich, wenn der Wagen in einer Vertragswerkstatt repariert wird, bei Totalverlust durch Unfall oder Diebstahl wird für bis zu zwei Jahre nach dem Kauf der volle Kaufpreis erstattet. Auch im Ausland ist der Wagen abgesichert, der Schutz gilt zudem für Schäden durch Tierbisse und auch die Sonderausstattung ist mitversichert. Die Deckungssumme beträgt ebenfalls 100 Millionen Euro.

Flexibel für das Alter vorsorgen mit Cosmos Direkt

Eine Rentenversicherung, die fast so flexibel ist wie ein Tagesgeldkonto, aber wesentlich bessere Rendite bietet? Klingt zunächst ziemlich abwegig. Doch genau so ein Produkt möchte die Direktversicherung Cosmos Direkt ihren Kunden nun bieten: mit der Flexiblen Vorsorge und der Flexiblen Vorsorge Invest.

Flexible Vorsorge und Flexible Vorsorge Invest

Der Clou an diesen beiden Varianten der Rentenversicherung: Die Versicherungsnehmer können frei wählen, ob sie einen Startbeitrag einzahlen oder lieber monatliche Beiträge. Beim Abschluss der Versicherungsprodukte der Flexiblen Vorsorge Invest wird das eingezahlte Geld in sichere Fonds angelegt. Der Startbeitrag muss bei mindestens 1.000 Euro liegen, Zuzahlungen sind jederzeit möglich. Die monatlichen Beiträge beginnen bei einer Höhe von 25 Euro. Die Zinsen sind äußerst attraktiv, liegen sie doch in den ersten drei Jahren zwischen 1,75 und 3,8 Prozent. Doch das ist noch nicht alles: Die Anleger können jederzeit über ihr eingezahltes Geld verfügen. Genauso können sie beim Vorsorgesparplan, dem Einzahlen der monatlichen Beiträge, die Beitragshöhe zum Monatsbeginn flexibel anpassen.

Eine Altersvorsorge, die sich dem Leben der Versicherten anpasst

Die Versicherungsnehmer erhalten damit die Möglichkeit, auf Veränderungen in ihrem Leben zu reagieren. Sind sie gut bei Kasse, können sie ohne weiteres etwas mehr einzahlen und Rücklagen bilden. In Monaten, in denen sie finanziell etwas schlechter da stehen – sei es, weil größere Anschaffungen nötig werden, weil man Kinder bekommen hat oder gar den Job nicht behalten könnte – werden die Beiträge heruntergesetzt oder die Versicherungsnehmer heben etwas Geld von ihrem Beitragskonto ab. Alles soll möglich sein, einfach und unkompliziert. Cosmos Direkt möchte damit die erste Altersvorsorge bieten, die sich schon in der Gegenwart dem Leben der Kunden anpasst.

Förderung für die private Pflege-Zusatzversicherung

Geht es nach der Bundesregierung, sollen deutsche Verbraucher verstärkt in die private Pflegeversicherung investieren. Im Gespräch ist zurzeit der so genannte Pflege-Riester: Die private Pflegeversicherung soll, ähnlich der privaten Altersvorsorge, vom Staat mit fünf Euro im Monat bezuschusst werden.

„Pflege-Riester“: 5 Euro im Monat für Tagegeld-Versicherung

Der Pflege-Riester ist vor allem ein Projekt der FDP. Der staatliche Zuschuss von 60 Euro im Jahr würde aber auch der Tatsache Rechnung tragen, dass die gesetzliche Pflegeversicherung längst nicht mehr die tatsächlichen Pflegekosten deckt. Der Aufenthalt im einem Pflegeheim schlägt so zum Beispiel mit 3.500 Euro zu Buche – die staatliche Pflegeversicherung übernimmt allerdings nur 1.500 Euro im Monat. Familien, die einen Pflegefall betreuen und nicht privat vorgesorgt haben, stehen schnell vor finanziellen Problemen. Der staatliche Zuschuss soll nun für eine Tagegeld-Versicherung gezahlt werden. Dabei zahlt der Versicherer pro Tag eine zuvor festgelegte Summe aus, bis zu 150 Euro, was genau die Summe ist, um die Pflegekosten in einem staatlichen Pflegeheim zu decken.

Förderung für etwa 1,67 Millionen Policen

Den Pflege-Riester sollen sowohl privat als auch gesetzlich Versicherte Personen beziehen können. Die Pflegeversicherung greift allerdings erst fünf Jahre nach ihrem Abschluss. Nach langen Gesprächen haben sich Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) und Finanzminister Wolfgang Schäble auf eine Obergrenze der Finanzierung geeinigt: Diese liegt bei 100 Millionen Euro im ersten Jahr. Damit können 1,67 Millionen Policen gefördert werden. Noch nicht klar war nach dem Beschluss, ob auch bereits bestehende Policen in den Genuss der Förderung kommen sollen – immerhin bestehen bereits rund 1,7 Millionen Verträge mit privaten Pflegeversichere

Hausratversicherung

Die Hausratversicherung stellt für viele eine unnötige Absicherung dar. Der Grund hierfür liegt in der Unwissenheit, denn wer sich genauer mit dem Thema befasst wird schnell feststellen, dass die Hausratversicherung eigentlich eine sehr essenzielle Rolle in der eigenen Existenz spielt.

Spätestens wenn man nach einem Wohnungsbrand vor den Resten seiner Einrichtung steht und die Existenz gefährdet sieht, wirken die gesparten Prämien wie Peanuts. Selbst der kleinste Haushalt, den es sich laut Aussage vieler Laien nicht zu versichern lohnt, kann bei Verlust ein großes finanzielles Risiko darstellen. Denn wer schon bei geringfügigen Versicherungsbeiträgen das Rechnen beginnt, wird bei der Neueinrichtung seiner Wohnung – egal wie spartanisch sie auch sein mag – vor einem weitaus größeren Problem stehen. Doch das muss nicht sein.

Was schützt die Hausratversicherung?

In ihrem Grundwesen ist die Hausratversicherung in fünf Bereiche unterteilt, welche fünf so genannte Gefahren repräsentieren vor denen es sich zu schützen bedarf. Wohlgemerkt schützt die Hausratversicherung natürlich nicht vor dem Eintreten solcher Gefahren, wohl aber gegen die finanziellen Schäden die durch sie hervorgerufen werden.

Bei den Gefahren handelt es sich um Feuer (wie schon im Beispiel etwas weiter oben im Text angeschnitten), Leitungswasser, Einbruch/ Diebstahl, Sturm/ Hagel sowie Raub/ Vandalismus.

Die Gefahr Feuer

Feuer – so werden Sie sich vielleicht denken – bricht nicht einfach so aus. Wozu sollte man sich also dagegen versichern. Wenn jemand anders meine Wohnung in Brand steckt, bin ich nicht dafür verantwortlich und muss es auch nicht ersetzen. Das ist natürlich korrekt. Wie schnell aber ein Feuer durch eigenes Verschulden ausbrechen kann, zeigt das folgende Beispiel:

Am Weihnachtsabend brennen Kerzen am Christbaum. Die Vorhänge beginnen sich zu entflammen, während die Familie in der Küche beim Essen sitzt. In windeseile beginnt ein großer Teil des Wohnzimmers zu brennen. Die Wohnungsbesitzer merken erst spät von dem Brand. Für einen großen Teil der teuren Einrichtung kommt jede Rettung zu spät. Die Hausratversicherung würde für dieses Missgeschick bezahlen, denn so genannte grobe Fahrlässigkeit ist seit einigen Jahren bei vielen großen Versicherern kein Ausschlussgrund mehr.

Die Gefahr Leitungswasser

Ein altes aber immer wieder auftretendes Beispiel ist die Wanne. Wer sich gerne ein heißes Bad gönnt, kennt es: Man lässt Wasser einlaufen und während es plätschert fällt einem noch eine wichtige Sache ein. Oder es klingelt unverhofft an der Wohnungstür. Man öffnet, beginnt ein Gespräch und vergisst, dass eine Wanne voller Wasser droht überzulaufen. Und schon passiert es, das Wasser bahnt sich seinen Weg durch die Wohnung und lässt den Parkettboden aufquillen. Auch Schränke werden vom Wasser nicht verschont. So etwas geht schneller als man denkt und der Schaden kann beträchtlich sein. Auch hier würde die Hausratversicherung zahlen, obwohl hier fahrlässig gehandelt wurde.

Die Gefahr Einbruch/ Diebstahl

Zu dieser Gefahr müssen nicht viele Worte verloren werden. Es gilt hier vielmehr – sofern man sich für eine Hausratversicherung entscheidet – einiges zu beachten und die Versicherungsbedingungen genau zu lesen. Es ist nämlich beispielsweise kein Fall für die Versicherung, wenn der Einbrecher ungehindert und durch offene Türen in die Wohnung gelangen kann. Werden Sie also – auch wenn Sie Versicherungsschutz genießen – niemals nachlässig! Schützen Sie große Mengen Bargeld. Auch ein herumliegendes Handy mit Vertrag kann hohe Kosten durch fremde Einwirkung verursachen die evtl. nicht von der Versicherung getragen werden.

Die Gefahr Sturm/ Hagel

Auch wenn es sich bei Sturm und Hagel um eine Gefahr handelt, die seltener die Wohnung selbst betrifft, kommt es häufig zu Schäden die von der Hausratversicherung gedeckt wären. Denn zum Hausrat zählt nicht nur die Einrichtung in der Wohnung sondern Beispielsweise auch auf der Terrasse. Und hier sind wir uns einig, ist es durchaus möglich, dass Schäden durch Sturm und Hagel entstehen (beispielsweise an Gartenmöbeln).

Die Gefahr Raub/ Vandalismus

Raub ist, ähnlich wie Einbruch, eine Straftat. Wird der Täter gefasst kommt es zur Anzeige. Sie werden sicher darauf plädieren, dass dieser auch für den Schaden haften muss. Wer garantiert Ihnen aber, dass der Täter die finanziellen Mittel aufbringen kann um beschädigte oder verlorene Wertgegenstände zu ersetzen? Die Hausratversicherung kann dies. Und Sie haben keinen unnötigen Ärger mit dem Eintreiben von Schulden.

Fazit

Schon ab dem kleinsten Hausstand lohnt sich eine Hausratversicherung. Denn sie stellt eine Grundabsicherung des Lebensstandard und letztendlich der Existenz dar und ist daher unverzichtbar. Der Preis richtet sich selbstverständlich nach der Wohnungsgröße und den Wertgegenständen.

Rechtschutz

Ein Angebot im Rahmen der verschiedenen Sachversicherungen ist seitens der Versicherer unter anderem auch die Rechtsschutzversicherung. Allerdings gibt es hier nicht “die eine” Rechtsschutzversicherung mit bestimmten Merkmalen, wie es zum Beispiel im Bereich der Haftpflichtversicherung oder der Unfallversicherung der Fall ist. Falls die gewählte Versicherungsgesellschaft überhaupt verschiedene Rechtsschutzversicherungen anbietet, kann der Versicherte sich für unterschiedliche Bestandteile entscheiden, die in den Versicherungsvertrag und somit in die Absicherung mit einbezogen werden sollen. So wird zum Beispiel zunächst zwischen der privaten und der gewerblichen Rechtsschutzversicherung (Firmenrechtsschutz) unterschieden. Im Bereich der Rechtsschutzversicherungen für Privatpersonen ist es dann so, dass aus verschiedenen Bausteinen die individuell passende Absicherung zusammen gestellt werden kann.

Zu den überwiegend genutzten Bausteinen zählen der Privat-Rechtsschutz (Privat-RS abgekürzt), der Verkehrs-RS, der Berufs-RS und der Miet- bzw. Wohnungs-RS. Alle diese Einzelteile der Rechtsschutzversicherung beinhalten spezielle Leistungen bzw. sind in bestimmten Situationen “wirksam”, sodass der Versicherte auch nur den Baustein wählen muss, für den er eine Absicherung haben möchte. So benötigt man zum Beispiel keinen in der Rechtsschutzversicherung integrierten Miet-Rechtsschutz, wenn man in seinem eigenen Haus wohnt. Auf der anderen Seite ist der Verkehrs-Rechtsschutz recht wichtig, da besonders im Straßenverkehr bei der Nutzung eines motorisierten Fahrzeuges und einem in diesem Zusammenhang entstandenem Unfall häufig rechtliche Auseinandersetzungen folgen. Generell haben die Rechtsschutzversicherungen, unabhängig vom gewählten Baustein, die Aufgabe, die Kosten eines Rechtsstreites zu übernehmen, in den der Versicherte entweder von dritter Seite aus “verwickelt” wurde oder den der Versicherte aus verschiedenen Gründen selber führen möchte/muss.

Da Rechtsschutzversicherungen heute sehr häufig in Anspruch genommen werden, ist diese Art der Versicherung inzwischen allerdings verhältnismäßig teuer geworden. Da sowohl die Kosten in Form der Anwaltsgebühren als auch die Gutachter- und Gerichtskosten im Streitfall vom Rechtsschutz abgedeckt sind und übernommen werden, werden die Beiträge aufgrund der steigenden Zahl von Schadensfällen inzwischen fast jährlich erhöht. Die Höhe des Beitrages zur Rechtsschutzversicherung richtet sich zum größten Teil nach der Zahl und der Art der gewählten Bausteine, weniger nach dem Alter des Versicherten oder der Deckungssumme, wie es bei manchen anderen Versicherungen üblich ist. Grundsätzlich kann man mit der passenden Rechtsschutzversicherung nahezu jeden Lebensbereich absichern, so dass keine negativen Folgen aus einem Rechtsstreit entstehen. Auch für Darlehensnehmer, die zum Beispiel einen Immobilienkredit nutzen, weil sie gerade ein Eigenheim bauen, kann eine speziell auf diesen Bereich zugeschnittene Rechtsschutzversicherung sinnvoll sein. Sollten zum Beispiel nach dem Abschluss des Darlehensvertrages Streitigkeiten über den Inhalt zwischen der Bank und dem Kreditnehmer entstehen oder im Zusammenhang mit dem Abschluss des Kaufvertrages beim Immobilienerwerb, dann würde in solch einem Fall der Privat-Rechtsschutz, in diesem Fall genauer gesagt der Bereich Sachen- und Vertragsrecht, die anfallenden Kosten übernehmen.

Auch wenn manche Experten und Verbraucherberater den Rechtsschutzversicherungen kritisch gegenüber stehen, so kann ein Rechtsstreit mitunter dennoch so hohe Kosten verursachen, dass die finanzielle Existenz des Nicht-Versicherten durchaus gefährdet sein kann. Und im heutigen “Paragraphen-Dschungel” kann man allzu schnell einen Fehler machen, der rechtliche Konsequenzen hat und Kosten verursacht. Daher ist die Rechtsschutzversicherung sicherlich eine sinnvolle Versicherung, zumal man wie beschrieben nur für die Leistungen zahlen muss, die man auch erhalten möchte. Bezüglich des Beitrages lassen sich nur sehr vage Angaben machen, da es wie gesagt auf die Wahl der Bausteine ankommt und es natürlich auch zwischen den Anbietern große Unterschiede gibt. Für die häufig gewählte Rechtsschutz-Kombination “PVHB” (Privat, Verkehr, Haus und Beruf) zahlt man heute bei einer Selbstbeteiligung von 150 Euro ca. 140 bis 250 Euro an Jahresbeitrag.

Reiseversicherungen vor dem Urlaub vergleichen

Der Urlaub ist zu Recht die schönste Zeit des Jahres. Wer sich auf Reisen begibt, denkt allerdings meist nicht daran, dass auch Schadensfälle, Krankheiten oder ein Unfall am Urlaubsort drohen können. Wer die Reise aus Krankheitsgründen nicht antreten kann, benötigt eine Reiserücktrittsversicherung, bei Unfällen oder Erkrankungen im Ausland ist die Krankenversicherung aus Deutschland nicht zuständig; hierfür ist eine spezielle Auslandskrankenversicherung notwendig. Niemand möchte auf Unwägbarkeiten im Vorfeld oder während des Urlaubs denken. Und doch sollte man vor dem Start in die Entspannung einen genauen Versicherungsvergleich durchführen. Nur mit dem optimalen Versicherungsschutz ist man im Fall der Fälle im Ausland abgesichert. Die Preisunterschiede der Anbieter sind groß, sodass hier die Preise und Leistungen genau verglichen werden müssen.

Eine Reiseversicherung ist für die Absicherung im Urlaub besonders wichtig. Wer eine Pauschalreise über das Internet oder in einem Reisebüro bucht, kann oftmals eine Reiseversicherung optional hinzu buchen. Doch nicht immer ist diese Versicherung auch die günstigste. Vor allem bei der Reiserücktrittsversicherung und der Auslandskrankenversicherung gibt es zwischen den Anbietern viele Unterschiede. Ein Vergleich lohnt sich also immer. Einen ersten Anhaltspunkt liefern Berichte über Testsieger der verschiedenen Verbraucherzeitschriften und Internetseiten.

Wer Reiseversicherungen im Vergleich prüft, muss darauf achten, dass identische Ausgangsvoraussetzungen bestehen. Bei der Reiseversicherung gibt es Policen, die nur während der Reise gelten und solche, die für 12 Monate abgeschlossen werden. Auch die Art und Dauer der Reise ist für die Tarifanzeige oftmals relevant. Die besten Angebote findet man daher nicht unbedingt über das Reisebüro oder den Reiseveranstalter, sondern über einen unabhängigen Preisvergleich.

Ähnliches gilt auch für eine Auslandskrankenversicherung. Krankenkassen bieten Auslandskrankenversicherungen für ihre Mitglieder an. Die Tarife und Leistungen sind jedoch nicht unbedingt die besten für die Auslandsreise. Aus diesem Grund sollte man vor einer Reise das Angebot der Krankenkasse mit denen anderer Anbieter objektiv vergleichen. Reiseversicherungen im Vergleich sollten auch immer dahin gehend geprüft werden, ob Kombi-Angebote vorhanden sind. Oftmals kann man mit einem Urlaubspaket eines Versicherungsunternehmens zusätzlich Geld sparen.

Hier finden Sie die wichtigsten Reiseversicherungen in der Übersicht:

  • Auslandskrankenschutz / Auslandskrankenversicherung
  • Reiserücktrittsversicherung
  • Reisegepäckversicherung
  • Reiseunfallversicherung

In jedem Fall gibt es verschiedene Versicherungsanbieter. Oft macht es daher sinn sich telefonische oder im Internet zu informieren. Wichtig bei allen Reiseversicherungen sind die Gültigkeit und die Abschlussfristen. Wenn Sie eine Reiseversicherung buchen möchten, kümmern Sie sich am besten bereits vor der Reise und vergleichen die Angebote und Leistungen der Versicherungsanbieter.

Jahres- und Gruppenversicherungen für Reisen:

Es gibt auch Jahresversicherungen und Reiseversicherungen für Gruppen. Wer mehr als einmal im Jahr in den Urlaub fährt, für den ist auch eine Jahresversicherung recht gut geeignet, so sind Sie auf jeder Reise stets gut versichert. Wenn Sie als Gruppe oder Familie Reisen bietet Ihnen eine Gruppenversicherung einen umfassenden Schutz für alle Teilnehmer.

Wichtig: Bei allen Reiseversicherungen stets die Abschlussfristen beachten

Alle Reiseversicherungen sind an Abschlussfristen gekoppelt, daher ist es oft nicht möglich eine Zusatzversicherung zu buchen, wenn Sie bereits im Urlaub sind.

Hilfreiche Tipps in der Übersicht:

  • Prüfen Sie die Vertragsbedingungen
  • Lassen Sie sich telefonische beraten
  • Schließen Sie die gewünschte Reiseversicherung zeitnah ab
  • Nutzen Sie Testberichte (Im Schadensfall gibt es hier oft bedeutende Unterschiede)