Die Gebrauchtwagenversicherung

Gebrauchtwagen sind bei den Autofahrern sehr beliebt. Zum einen, weil sie meist günstiger sind als ein Neuwagen und zum anderen, weil sie in verschiedenen Preisklassen erhältlich sind. Es gibt die Möglichkeit, einen Gebrauchtwagen über einen Händler zu kaufen oder von einer privaten Person.

Hat mein ein Auto von einem Händler gekauft, so ist es meist der Fall, dass eine Gebrauchtwagenversicherung abgeschlossen wird. Diese Versicherung soll verhindern, dass der Besitzer Geld für Reparaturen ausgeben muss. Da es sich um einen benützten Gegenstand handelt, werden von den Versicherungen meist nur speziell vereinbarte Bestandteile des Fahrzeugs, in die Leistungsbeschreibung aufgenommen.

Eine Gebrauchtwagenversicherung kann für ein paar Euro abgeschlossen werden und meist über das Internet kann der Interessent gute Anbieter finden, die ihn ein solches Angebot unterbreiten.

Ein sehr veranschaulichendes Video, zu diesem Thema kann man HIER anschauen.

Hat man dieses gesehen, steht wohl außer Frage, dass man lieber die Kosten für eine Gebrauchtwagenversicherung ausgeben sollte, als dass man später dann, mit sehr hohen Reparaturkosten rechnen muss, welche aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen.

Bei den privaten Verkäufern ist es in der Regel nicht möglich, eine Gebrauchtwagenversicherung für ein Fahrzeug zu bekommen. Dieser Service ist meist nur dann gegeben, wenn es sich um einen Kauf bei einem Händler handelt.

Grundsätzlich ist dem Käufer sehr geholfen, wenn er sich eine solche Versicherung abschließt. Es ist ja bekannt, dass gerade auf dem Gebrauchtwagenmarkt sehr viel getrickst wird und oft um den Verkaufspreis zu steigern, wesentliche Defekte verschwiegen werden. Dies hat natürlich für den Verkäufer sehr lukrative Vorteile, der Käufer ist aber in solchen Fällen häufiger benachteiligte, denn er muss für die Instandsetzungskosten aufkommen. Sicherlich kann der Käufer über einen Rechtsanwalt in einigen Fällen klagen und wenn er Glück hat, dann bekommt er auch einen Teil oder die ganze Summe des Preises vom Verkäufer wieder, aber es kostet Zeit und Nerven. Will man sich dies sparen, ist eine Gebrauchtwagenversicherung die bessere Alternative.

Auch Autos können krank geschrieben werden…

So wie wir Menschen gesundheitliche Schäden haben können, so kann es auch unserem Wagen mal schlecht gehen. Und so wie wir dann zum Arzt laufen, so muss unser Auto den Kfz Mechaniker besuchen. Und weil man im Normalfall nicht die ganzen Kosten übernehmen möchte, so sorgt man vor und schließt eine Versicherung ab. Damit kann man dann auch in Notfällen zumindest sicher sein, dass man auf seine Gesundheitsversicherung, oder im Falle des Autos seine Kfz Versicherung, zurück greifen kann. Doch woher weiß man, welche Versicherung die richtige für uns ist? Und wie kann man sicher gehen, dass keine Kosten abverlangt werden, die von der Versicherung nicht gedeckt werden können?

Bevor man eine Kfz Versicherung abschließt, sollte man sich vorher informieren lassen, für welche Art von Unfall man versichert ist, wie viel man zahlen muss und was für Vergünstigungen einem angeboten werden. Ein guter Tipp sind auch verschiedene Internetseiten, die kostenlos mehrere Versicherungen vergleichen und somit einen guten Überblick über die Vor- und Nachteile der gesuchten Versicherungen bieten. Wer sich genauestens informiert, der wird auch heraus finden, dass es Einzelrabatte gibt. Die Versicherungen kommen immer wieder auf neue Ideen, um Kunden anzulocken, und stellen deshalb extra Vergünstigungen, wie zum Beispiel Umwelttarife oder Rabatte für Wenigfahrer, Beamte und Garagenbesitzer.

Und so, wie es auch beim Menschen die beste Lösung gibt, um Krankheiten zu vermeiden, so gilt das gleiche auch für Autos: Das Zauberwort heißt Vorbeugen. Denn wer sich rechtzeitig um die eigene Gesundheit kümmert und nicht erst wartet, bis man schon krank ist, der hat gute Chancen, auch gesund zu bleiben. Und wenn man das Auto rechtzeitig kontrollieren lässt, der erspart nicht nur sich selbst eine Menge Arbeit, sondern auch dem Kfz Mechaniker und der Versicherung. Wer sich ein Auto zulegt, der sollte auch wissen, dass damit nicht nur das Fortbewegen leichter wird, aber auch eine Verantwortung ist mit einbegriffen, die man nicht vernachlässigen sollte. Schließlich möchte man ja nicht nur sich selber sicher von Punkt A zu Punkt B bringen, sondern auch alle anderen Fahrer und Fahrzeuge ihren Weg ungestört folgen lassen.

Zweitwagenversicherung

Die richtige Kfz-Versicherung, mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden, ist nicht immer einfach. Besonders wenn es um die Einstufung des Zweitwagens geht, gibt es bei den Versicherern entscheidende Unterschiede. Wer den optimalen Versicherungsschutz auch für seinen Zweitwagen genießen möchte, sollte sich im Vorfeld genau informieren. Viel Geld lässt sich durch die Einstufung in eine günstige Schadensfreiheitsklasse sparen, da für Zweitfahrzeuge in der Regel, niedrigere Versicherungsprämien gezahlt werden müssen.

Das sollten Sie bei Ihrer Zweitwagenversicherung beachten

Der Zweitwagen darf generell nur auf denselben Versicherungsnehmer, beziehungsweise seinen Ehe- oder Lebenspartner zugelassen werden. Nur so ist es möglich, den hohen Rabatt zu erhalten. Außerdem ist es notwendig, einen zusätzlichen Versicherungsvertrag für das Zweitfahrzeug abzuschließen. Oftmals wird dann das Fahrzeug in die Schadensfreiheitsklasse ½ eingestuft, was ca. 120-130 Prozent entspricht. Die Prämienberechnung richtet sich neben dem Fahrzeugtyp, auch nach anderen Tarifmerkmalen. Wichtige Kriterien sind zum Beispiel, die jährlichen Kilometerleistung und der Abstellort, wo das Fahrzeug in der Nacht geparkt wird. Geben Sie sich nicht mit dem erstbesten Angebot zufrieden. Vor allem, wenn Sie beim Versicherungsunternehmen schon viele Jahre Kunde sind, gibt es noch Verhandlungsspielräume, die es zu nutzen gilt. Denken Sie auch daran, dass viele Versicherungsunternehmen, die hauptsächlich im Internet tätig sind, oftmals günstigere Angebote haben, als herkömmliche Versicherer. Das liegt vor allem daran, dass durch einen Direktabschluss über das Internet, teure Provisionen für Versicherungsvertreter eingespart werden. Die Direct Line informiert hier recht ausführlich darüber, was machbar ist und was die Zweitwagenversicherung im Endeffekt leistet.

Die günstige Zweitwagenregelung sollten Sie auch für Ihre Kinder nutzen, die erst vor kurzer Zeit den Führerschein erworben haben. Dadurch umgehen Sie die teuren Versicherungsprämien für Fahranfänger, und sparen bares Geld.

Vergessen Sie bitte nicht, die Kfz-Versicherungen vor Vertragsabschluss genau zu vergleichen. Was noch vor wenigen Jahren mühsam war, gelingt in Internetzeitalter mit wenigen Mausklicks. Es gibt im World Wide Web gute Portale, wo Sie individuell und schnell die einzelnen Versicherungsangebote prüfen können. Auch das hilft Ihnen, dass günstigste Angebot zu finden. Schauen Sie aber nicht nur auf den Preis, sondern vergleichen Sie auch die Service-Dienstleistungen. Besonders wenn es um einen guten Service im Schadensfall geht, ist die richtige Versicherung Gold wert. Schon manche, auf den ersten Blick sehr billige Versicherung, entpuppte sich im Schadensfall als eher ungünstig.

Warum man Haftpflichtversicherung haben sollte

Eine Haftpflichtversicherung ist die wichtigste Versicherung schlechthin. Sie schützt den Versicherungsnehmer vor Schadensersatzansprüchen, die Gegenüber von Dritten gestellt werden an ihr gestellt werden. Die Haftpflichtversicherung zählt zu der Grundversorgung. Sie schützt Privatpersonen, Mieter, Sportler, Reisende oder Wohneigentümer. Schnell ist es passiert, entweder aus Unachtsamkeit oder Leichtsinn, entstehen Sachschäden in der privaten Wohnung. Wer nach einer Mietwohnung sucht, sollte sich also auch gleichzeitig mit dem Thema Abdeckung anfallender Mietschäden befassen. Unerlässlich wird eine Haftpflichtversicherung, wenn es zu Personenschäden kommt, da diese oft in die Millionenhöhe gehen können.

Gut wird jetzt einen entsprechenden Versicherungsschutz vorweisen kann. Sollte das nicht der Fall sein, so muss der Verursacher mit seinem kompletten Privatvermögen aufkommen und für den Schaden haften. Und zwar bis hin zu Pfändungsgrenze.

Was übernimmt eine Haftpflichtversicherung bei entstandenen Schäden?

Entsteht ein Personenschaden, oder gar zum Tode eines anderen Menschen, so übernimmt die Haftpflichtversicherung, die Behandlungskosten, den Verdienstausfall, Schmerzensgeld oder bezahlt dem Betroffenen, wenn erforderlich sogar eine lebenslange Rente. Entstehen durch Unachtsamkeit oder Beschädigung, Sachschäden an Gegenständen eines Fremden, so tritt die Haftpflichtversicherung für die anfallenden Kosten auf. So werden Kosten übernommen wie, für eine anfallende Reparatur, den Ersatz des beschädigten Gegenstandes (immer der momentane Zeitwert) oder für Kosten eines evtl. anfallenden Nutzungsausfall. Zu den weiteren Kosten, die durch eine Haftpflichtversicherung getragen werden, gehören Vermögensschäden. Wir z. B. ein Termin nicht wahrgenommen und das versäumen für zu finanziellen Verlusten, so erfolgt die Regulierung über die Haftpflichtversicherung. Befindet sich der Versicherte vorübergehend im Ausland und es kommt dort zu Schäden, so wie bei einem Aufenthalt in Deutschland.

Was für Schäden werden nicht reguliert?

  • Wenn vorsätzlich gehandelt wurde.
  • Schäden die beim Versicherten selbst, oder beim Ehepartner entstehen.
  • Ordnungsstraßen und Bußgelder.
  • Ansprüche die aufgrund von Beleidigung oder Verleumdung entstehen.
  • Wenn es sich um Gefälligkeitshandlungen handelt. Wie z. B. wenn man sich als Umzugshelfer eines Bekannten betätigt und es dort zu Schäden kommt.

Gut versichert durch den Tag

Schlaue Versicherungsberater haben schier für jeden Anlassfall eine passende Versicherung zur Hand. Eine Reihe der von den Beratern empfohlenen Versicherungsarten scheinen durchaus Sinn zu machen und sollten wohl auch in jedem Haushalt abgeschlossen werden.

Überversichertes Leben

Wirft man einen Blick in die Versicherungsordner der einzelnen Menschen, so kann man feststellen, dass viele Menschen sogar überversichert sind. Dies ist keine bloße Annahme, sondern wird auch durch statistische Daten belegt. Zahlreiche Menschen sind beispielsweise stolze Besitzer zweier Unfallversicherungen, obwohl im Grunde der Abschluss einer Versicherung ausreichen würde.

Diese Art der Überversicherung passiert in der Regel dadurch, dass die viele Menschen keinen Überblick über die bereits vorhandenen Versicherungen und Polizzen haben. Es kommt ein Berater ins Haus und natürlich findet es man auch sinnvoll eine Unfallversicherung zu besitzen und abzuschließen. Ohne einen Blick in die bestehenden Unterlagen zu werfen, unterfertigen viele Menschen einen neuen Vertrag und sind somit überversichert.

Besser überversichert als zu wenig abgesichert. An dieser Devise dürfte durchaus etwas dran sein. Stellen Sie sich vor, sie haben keine Hundehaftpflicht für ihren lieben Zweibeiner abgeschlossen und das Tier fügt einer dritten Person oder deren Eigentum Schaden zu!

Haftpflichtversicherung

Grundsätzlich gilt es vielen Ländern und Regionen als Pflicht eine Haftpflichtversicherung abzuschließen. So, wie man als Autobesitzer eine Haftpflichtversicherung für das KFZ abschließen muss, so muss man auch als Hundebesitzer für seinen Hund oder für die Hunde, wenn man mehr hat, eine Versicherung abschließen.

Dies dient auch zum eigenen Schutz. Hat man keine Versicherung abgeschlossen, so kann es durchaus kostspielig werden, muss man den Schaden, den das Tier angerichtet hat, aus eigener Tasche bezahlen.

In Alltagssituationen kann es sehr schnell zu möglichen Unfällen und Schadensfällen kommen. Da kann sich das Tier von der Leine losreißen und über die Straße laufen, akkurat zu jenem Moment an dem ein Auto vorbeifährt. Ein Unfall kann zustande kommen und, wenn man mit einem Blechschaden davonkommt, kann man noch von Glück reden und die Kosten können im überschaubaren Rahmen bleiben. Kommt allerdings ein Mensch zu Schaden, kann es dazu führen, dass man Schadenersatz oder ein Leben lang für den entstandenen Schaden bezahlen muss.

Tierversicherungen

Tierhalter tun meist alles für das geliebte Haustier. Dazu gehört es auch, den passenden Versicherungsschutz zu finden. Für des Deutschen Lieblinge Hund, Katze und Pferd können unterschiedliche Tierversicherungen abgeschlossen werden. Für Hunde und Pferde ist eine gesonderte Haftpflichtversicherung zu empfehlen, sie für Personen- und Sachschäden aufkommt, die durch das Tier verursacht werden. Darüber hinaus können Tierhalter ihre Haustiere krankenversichern lassen.

Hunde- und Pferdehaftpflicht

Für einige Tierhalter in Deutschland ist der Abschluss einer Tierversicherung verpflichtend. Während Katzen, Kaninchen, Mäuse und andere Kleintiere über die private Haftpflicht abgesichert sind und ihre Herrchen und Frauchen von ihnen verursachte Schäden am Eigentum Dritter nicht fürchten müssen, gilt dies für größere Tiere wie Hunde und Pferde nicht. Für sie muss eine eigene Haftpflichtversicherung abgeschlossen werden. In vielen Bundesländern, zum Beispiel in Hamburg, Berlin, NRW, Sachsen-Anhalt, Niedersachsen und Thüringen, ist der Abschluss der Hundehaftpflicht nun gesetzliche vorgeschrieben. In Hamburg müssen selbst Hundehalter, die zusammen mit ihrem Vierbeiner die Stadt besuchen, eine gültige Versicherung nachweisen. In anderen Kommunen ist es Hundehaltern noch freigestellt, ob sie ihren vierbeinigen Freund versichern lassen möchten. Der zusätzliche Schutz lohnt sich allerdings: Eine Hundehaftpflicht gibt es ab 44 Euro pro Jahr, die Pferdehaftpflicht schon ab 33 Euro – ohne Selbstbeteiligung. Das rentiert sich, sollte das Tier einmal einen größeren Schaden verursachen.

Tierkrankenversicherung

Ist das Haustier krank, leiden Herrchen und Frauchen meist mit. Von der ohnehin unangenehmen Situation abgesehen können die Behandlungen von Hunden, Katzen und Pferden schnell teuer werden. Gerade für Operationen erreichen die Kosten schnell vierstellige Beträge, selbst bei kleinen Tieren wie Katzen. Einige Versicherungsunternehmen bieten daher Krankenversicherungen für die vierbeinigen Lieblinge an. Dabei haben Haustierhalter die Wahl, ob sie einen Versicherungsschutz für OPs oder den vollen Krankenversicherungsschutz wählen möchten. Die Haustiere dürfen dafür ein gewisses Höchstalter nicht überschritten haben; einige Versicherungen zahlen eine Pauschalsumme für Impfungen und Wurmkuren.

Diebstahlversicherung für Pferde

Wertvolle Renn- und Reitpferde sollte man zudem noch gegen Diebstahl versichern lassen. Diese Policen werden meist in Kombination mit einer Transportversicherung angeboten – diese kommt auf, wenn das Pferd durch den Transport zu Tode kommt oder infolge eines Transportunfalls getötet werden muss.

Kompositversicherung

Die Kompositversicherung ist ein Oberbegriff für alle Versicherungen, die für Unfälle und Schäden aufkommen. Komposit bedeutet “zusammengesetzt” – und so setzt sich die Kompositversicherung dann auch aus verschiedenen Einzelversicherungen zusammen, in der Regel der privaten Unfallversicherung und aus Sachversicherungen, die für Schäden an Gebäude und Hausrat haften.  Die private Unfallversicherung wird vor allem aus aufsichtsrechtlichen Gründen mit den Schadensversicherungen zusammengefasst; sie darf nämlich nur von Assekuranzen angeboten werden, die diese Schadensversicherungen im Programm haben, nicht aber von Krankenkassen und Lebensversicherern.

Ein Vertrag für viele Versicherungsleistungen

Der Vorteil bei einer Kompositversicherung: Versicherungsnehmer können die wichtigsten Versicherungen bei einem einzigen Versicherungsunternehmen abschließen. Das bringt mehr Übersicht und sichert zudem attraktive Rabatte. Klassischerweise gehören zu der Kompositversicherung die Kfz-Versicherung, die private Haftpflicht, die Unfallversicherung, Rechtsschutzversicherung, die Sachversicherungen für Hausrat und Gebäude, Transportversicherungen und Kreditversicherungen.

Nicht immer ist die Kompositversicherung allerdings die günstigste Wahl. Bevor die Versicherungsnehmer also alle Policen bei einem Unternehmen abschließen, sollten sie die Beträge der Assekuranzen genau vergleichen und schauen, ob sich mit einer Einzelversicherung bei einem anderen Unternehmen nicht viel Geld sparen ließe. Zudem sind nicht alle Versicherungen sinnvoll. Haftflicht und Unfallversicherung sollten abgeschlossen werden, die Kfz Versicherung ist verpflichtend; aber nicht jeder benötigt auch eine Hausrat-, eine Gebäude oder eine Bauwesenversicherung.

Wer braucht eine Gebäudeversicherung und eine Bauwesenversicherung?

Die Gebäudeversicherung ist für alle Personen interessant, die ein eigenes Gebäude besitzen – unabhängig davon, ob es sich um ein Firmengebäude oder das private Eigenheim handelt. Die Gebäudeversicherung haftet bei Schäden am Haus, die durch Unwetter oder Feuer verursacht werden und bewahrt die Besitzer so vor großen finanziellen Einbußen. Alle Policen sichern Hausbesitzer gegen vier Risikogruppen ab: Schäden durch Feuer, durch Hagel, durch Leitungswasser und durch Sturm. Zusätzlich kann man individuelle Ergänzungen wählen, zum Beispiel Schutz vor Überspannungen.

Wer nicht nur ein Haus kauft, sondern das Gebäude gleich selbst baut, sollte auf eine Bauwesenversicherung oder Bauleistungsversicherung nicht verzichten. Diese haftet für Schäden, die während der Bauzeit auf dem Grundstück geschehen. Dazu zählen sowohl Schäden durch höhere Gewalt, also Umwelteinflüsse, wie auch Schäden durch Vandalismus. Bei Brandschäden kommt die Bauwesenversicherung allerdings nicht auf, dazu müssen Bauherren eine gesonderte Feuerrohbauversicherung abschließen.

Wann lohnt sich eine Hausratversicherung?

Zu den Sachversicherungen, die in der Kompositaversicherung eingeschlossen sind, gehört auch die Hausratversicherung. Diese haftet für alle Schäden, die am Gebrauchs- oder Verbrauchsgut in Häusern und Wohnungen auftreten. Werden also das Mobiliar, Dekoration und technische Geräte durch Feuer, Sturm, Leitungswasser oder Vandalismus beschädigt, zahlt die Versicherung – und zwar den Neuwert der Gegenstände, nicht nur den Zeitwert. Ohne Versicherung müsste der Besitzer selbst für die Schäden aufkommen. Außerdem zahlt die Hausratversicherung, wenn Gegenstände aus der Wohnung gestohlen oder bei einem Einbruch beschädigt werden. Wer etwas wertvollere Einrichtungsgegenstände besitzt oder eine teure Stereoanlage sein Eigen nennt, ist mit dem Abschluss einer Hausratversicherung gut beraten.

Die Rücklaufversicherung: Schutz für  Unternehmen

Eine besondere Versicherung, die für Unternehmer sinnvoll sein kann, ist die Rücklaufversicherung. Diese zahlt, falls eine Marketing-Maßnahme eines Unternehmens aus dem Ruder läuft, zum Beispiel Gutscheine in unerwartet hohem Maße eingetauscht werden oder viele Kunden von Warenrücksendungen Gebrauch machen. Die Rücklaufversicherung gehört damit zum Risikomanagement der Unternehmen.

Pflegeversicherung

Dank bester medizinischer Versorgung und guter Ernährung werden die Menschen heutzutage immer älter. Jeder hofft natürlich darauf, seinen Lebensabend als rüstiger Rentner genießen zu können und, dass neben einer Haushaltshilfe, keine weitere Betreuung notwendig ist. Doch nicht jedem ist dies vergönnt: Wird man zum Pflegefall, ist man auf die Hilfe anderer angewiesen. Das können Angehörige sein, aber auch professionelle Pflegedienste oder Pflegeheime – und die können eine Menge Geld verschlingen. Um die Grundkosten für die häusliche und stationäre Pflege abzudecken, ist die Pflegeversicherung in Deutschland seit 1995 Pflicht und neben der Krankenversicherung, der Unfalls- Renten- und Arbeitslosenversicherung Bestandteil der Sozialversicherungen. Jeder abhängig Beschäftigte zahlt also automatisch einen gewissen Beitrag seines Einkommens in die Pflegeversicherung ein. Selbstständige und Freiberufler können sich über die privaten Krankenkassen privat pflegeversichern. Doch auch für Arbeitnehmer lohnt sich eine Private Pflegeversicherung oder eine Pflegezusatzversicherung. Die Leistungen der gesetzlichen Pflegeversicherung reicht nämlich meist nicht aus, um ein Pflegeheim ohne Zuzahlung zu finanzieren.

Die gesetzliche Versicherung reicht meist nicht aus

Damit ein Pflegefall nicht den finanziellen Ruin für die Familie bedeutet, ist die private Zusatzversicherung sinnvoll. Die Privaten Pflegeversicherungen übernehmen Pflegekosten von bis zu 150 Euro pro Tag. Das ist ausreichend, um die durchschnittlichen Kosten für ein Pflegeheim zu decken – diese können bei etwa 3.500 Euro im Monat liegen. Von der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten die Versicherten dagegen nur 1.500 Euro im Monat, die restliche Summe muss privat aufgebracht werden, entweder vom Pflegebedürftigen oder von seinen Angehörigen.

Leistungen der Privaten Pflegeversicherung

Welche Leistungen die Pflegeversicherung übernimmt, ist abhängig von den drei Pflegestufen und davon, ob die Behandlung ambulant zuhause oder stationär in einem Pflegeheim erfolgt. Bei Pflegestufe eins übernehmen die Versicherungen 30 Prozent der Pflegekosten, bei Pflegestufe zwei 60 Prozent und bei Pflegestufe drei 100 Prozent. Wer eine Private Pflegeversicherung abschließen möchte, sollte einen Vertrag wählen, bei dem er sofort ab dem Tag der Unterzeichnung versichert ist. Die meisten Privaten Pflegeversicherungen bieten eine derartige Versicherung ohne Wartezeit an. Eine Private Pflegezusatzversicherung übernimmt über die reinen Pflegekosten hinaus auch noch Einmalzahlungen für besonderen Pflegebedarf, wenn zum Beispiel ein spezielles Bett oder ein Rollstuhl benötigt werden.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Vor Unfällen und Krankheiten ist niemand gefeit. Man kann aber dafür sorgen, dass man im Falle eines Unfalls mit schweren Folgen gut abgesichert ist und nicht in finanzielle Existenznöte gerät. Während die Krankenkassen die direkten Behandlungskosten übernehmen und die Unfallversicherungen die Folgekosten von Unfällen tragen, springt die Berufsunfähigkeitsversicherung ein, wenn Beschäftigte ihrem eigentlichen Beruf nicht mehr nachgehen können. Erwerbstätige, die vor 1961 geboren sind, sind noch über die Sozialversicherungsbeiträge vor der Berufsunfähigkeit geschützt; alle Personen, die später geboren sind sowie Freiberufler und Selbstständige müssen sich privat absichern. Zwar wird bei Berufsunfähigkeit auch die EU-Rente gewährt; den vollen Satz von 945 Euro können alle, die nach 1961 geboren sind, aber nur in Anspruch nehmen, wenn sie überhaupt keinen Beruf mehr ausüben können. Wer sogar mehr als sechs Stunden arbeiten kann, erhält nach dieser Regelung überhaupt keine Leistung. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dagegen auch, wenn nur der angestammte, erlernte Beruf nicht mehr praktiziert werden kann.

Darauf sollten Sie beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung achten

Beim Abschluss einer Berufsunfähigkeitspolice sollten Versicherungsnehmer auf einige Details achten: Zum einen sollte die Versicherungssumme hoch genug sein, damit der Versicherte seinen Lebensstandard weitgehend halten und Geld für die Alterssicherung zurücklegen kann – orientieren kann man sich an der Faustregel, dass die monatliche Rente etwa 75 Prozent des vorherigen Einkommens ausmachen soll. Ab dem Eintritt ins Rentenalter zahlt die Berufsunfähigkeitsversicherung nämlich nicht mehr. Zum anderen sollte der Versicherungsnehmer unbedingt auf die “abstrakte Verweisung” verzichten. Steht diese Klausel im Vertrag, kann die Versicherung die Leistung ablehnen, sofern der Versicherte noch einen Beruf ausüben kann, der seinem vorherigen Job gleichwertig ist.

Kosten der Versicherung

Berufsunfähigkeit ist nicht gleichzusetzen mit Erwerbsunfähigkeit. Für die Feststellung der Berufsunfähigkeit reicht es aus, wenn der Versicherungsnehmer über sechs Monate hinweg nicht mehr arbeiten kann. Dies muss medizinisch bescheinigt werden. Die Beitragshöhe richtet sich bei der Berufsunfähigkeitsversicherung in erster Linie nach dem Beruf: Je risikoreicher der ausgeübte Job, desto höher sind die Versicherungsbeiträge. Ferner entscheiden die vereinbarten Vertragsbedingungen über die Kosten. So können Versicherte die Laufzeit zum Beispiel individuell festlegen und etwa ab dem 55. Lebensjahr auf Leistungen verzichten – stattdessen beziehen sie dann gleich Rente.

Reiseversicherung

Eine Reise soll der Erholung dienen. Im Urlaub erhofft man sich, Entspannung zu finden vom harten Arbeitsalltag. Doch das Pech kann auch in den wohlverdienten freien Tagen zuschlagen. Damit zum Ärger im Urlaub nicht auch noch ein finanzieller Schaden dazukommt, lohnt sich der Abschluss einer Reiseversicherung. Die Reiseversicherung ist dabei ein Übergriff für verschiedene Versicherungen, die Urlauber in den Ferien vor unterschiedlichen Risiken schützen. So können sich Reisewillige zum Beispiel für den Fall einer Erkrankung am Urlaubsort versichern lassen oder eine Versicherung für verlorengegangenes Reisegepäck abschließen.

Absicherung gegen Krankheiten und Unfälle am Urlaubsort

Die Reisekrankenversicherung ist der wichtigste Schutz, den Urlauber vor dem Antritt ihrer Ferien abschließen sollten. Erkrankt man im Urlaub, ist nicht nur die Erholung dahin. Ärzte im Ausland rechnen zudem ausschließlich privat ab, die Patienten müssen also in Vorleistung treten. Die Gesetzliche Krankenkasse zahlt zwar für die Behandlungen – aber nur den Betrag, den für den sie in Deutschland auch aufkommen würde. Für alle weiteren Kosten ist die Reisekrankenversicherung zuständig.

Als zusätzlichen Schutz können sich die Versicherten für eine Reiseunfallversicherung entscheiden. Diese Versicherung ist nicht nur für Aktivurlauber, die beim Klettern oder Tauchen ein höheres Risiko haben, sinnvoll. Wer mit dem Mietwagen auf Ibiza unterwegs ist, sollte daran denken, dass man vor Unfällen ist auch im Urlaub nicht gefeit ist: Man kann mit dem Auto verunglücken oder als Passant angefahren werden. Trägt der Urlauber gar eine Invalidität davon, zahlen die Reiseunfallversicherungen eine monatliche Invalidenrente und im Todesfall leistet sie Zahlungen an die Angehörigen. Nicht in den Tarif eingeschlossen ist allerdings der Rücktransport nach Deutschland. Dieser kann nötig werden, falls die Behandlungsmöglichkeiten vor Ort nicht ausreichen. Der Krankentransport per Hubschrauber ist sehr kostspielig – eine Reiserücktransportversicherung kommt für diesen Aufwand auf.

Reisestornoversicherung

Mit den Reisekrankenversicherungen sind Urlauber im Ausland vor den Folgekosten von Krankheit oder Unfall geschützt. Doch was, wenn die Reise erst gar nicht angetreten werden kann, zum Beispiel, weil man vorher erkrankt? Meist ist der Urlaub schon voll bezahlt – um auf diesen Kosten nicht sitzenzubleiben, sollte direkt bei der Buchung eine Reisestornoversicherung abgeschlossen werden. Kann die Reise nicht stattfinden, erhält man damit einen Teil oder sogar die Gesamtsumme des gezahlten Geldes wieder.

Gut abgesichert mit der Reiseversicherung

Gott sei Dank sind Unfälle und Krankheiten im Urlaub eher die Ausnahme. Viel häufiger kommt es dagegen vor, dass man am Flughafen steht und plötzlich ist das Gepäck verschwunden. Ärgerlich – und wenn der Koffer nicht wieder auftaucht, zudem noch teuer. Gut, wenn man eine Reisegepäckversicherung abgeschlossen hat. Geht das Gepäck verloren oder wird gestohlen, werden die persönlichen Gegenstände bis zu einer vorher vereinbarten Summe ersetzt.

Beschädigen Reisende im Urlaubsland fremdes Eigentum, ist eine Reisehaftpflichtversicherung nützlich. Wie die private Haftpflichtversicherung kommt sie für Schäden auf, die der Versicherte verschuldet.

Neben Krankheiten und verlorenem Gepäck kann es im Urlaub noch zu ganz anderes Ärgernissen kommen: Streitigkeiten mit dem Reiseveranstalter, anderen Urlaubern oder Einheimischen, die vor Gericht landen. Im gesamten Europäischen Raum, auf den Kanaren und Madeira übernimmt die normale Rechtschutzversicherung des Urlaubers die Kosten des Verfahrens. Wer in andere Länder verreist, ist mit einer zusätzlichen Reiserechtsschutzversicherung gut gewappnet.