Das Thema Bewertungsreserven bei Lebensversicherungen geistert schon seit über einem Jahr durch die Medien. Grund hierfür war ein Versuch der damals noch schwarz-gelben Bundesregierung, die Vorgabe zu verändern, nach der Lebensversicherer die Inhaber fälliger Lebensversicherungsverträge an den Bewertungsreserven zu beteiligen sind. Gegen diese Gesetzesvorlage gingen damals noch rote wie grüne Oppositionspolitiker auf die Barrikaden und sprachen von der Enteignung des Kleinen Mannes zu Gunsten der Versicherungskonzerne und ihrer Eigner – sprich der Aktionäre. Jetzt, nach der Bundestagswahl ist das rot-grüne Wahlkampfgetöse natürlich vergessen und die neue schwarz-rote Bundesregierung hat im Prinzip das durchgewunken, was damals noch heftigst von der Opposition angefeindet wurde.

Was sind Bewertungsreserven?

Doch zunächst einmal, worum geht es eigentlich ganz konkret. Angesichts des derzeitigen Niedrigzinsniveaus sind langfristig Anleihen, die von Versicherungen vor Jahren erworben wurden – und die daher auch noch mit einem für heutige Verhältnisse unverhältnismäßig hohen Zinscoupon ausgestattet sind – deutlich im Wert gestiegen. Das Gesetz sah bislang vor, dass die Versicherungsnehmer, deren Verträge aktuell auslaufen, an diesen Bewertungsgewinnen zu beteiligen sind. Hierzu müssten die hochverzinsten Anleihen verkauft werden, um die Bewertungsgewinne zu realisieren. Dieser Umstand würde logischerweise die Inhaber später fälliger Lebensversicherungen nicht erfreuen, da die Versicherungen dann niedrig verzinste neue Anleihen kaufen müsste, so dass die Verzinsung der später fälligen Lebensversicherungen sinkt.

Das Problem blieb bestehen

Nachdem die SPD damals die Gesetzesvorlage, nach der künftig fällige Verträge nur noch in geringerem Ausmaße an den Bewertungsreserven zu beteiligen sind, aus wahlkampftaktischen Gründen zu Fall gebracht wurde, blieb das Problem jedoch bestehen. Die Medien sprangen damals auf den Zug auf und übernahmen die Ansicht, dass es sich bei dem Gesetz um eine reine Lobbyarbeit der Versicherungswirtschaft gehandelt habe. Im März dieses Jahres startete die Bundesregierung – diesmal unter Zustimmung der sich mittlerweile in Regierungsverantwortung befindlichen SPD – einen neuen Versuch, das Problem anzugehen. Das Lebensversicherungsreformgesetz beinhaltet neben der Veränderungen bei den Bewertungsreserven noch einige andere Punkte. So sinkt ab dem 01. Januar 2015 der Garantieszins von Lebensversicherungen für Neu-Verträge von bislang 1,75% auf 1,25%. Angesichts einer angepeilten Inflationsrate von knapp 2% im Jahr kann sich jeder ausrechnen, dass damit durch eine Lebensversicherung Geld verbrannt wird, wenn diese nur den garantiezins erwirtschaftet.

Die neuen Regelungen

Ab sofort entfällt die Verpflichtung, die Inhaber fälliger Verträge hälftig an den Bewertungsreserven zu beteiligen. Ausgeschüttet werden dürfen diese nur dann, wenn dies nicht die Garantieversprechen gegenüber anderen Versicherten gefährdet. Mitte März, als das Thema nach der Wahl wieder aus der Versenkung auftauchte, sollte es eigentlich ganz schnell gehen. Noch vor Ende des Monats sollte das Kabinett zugestimmt haben – und dies sollte auch als Stichtag für die Anwendbarkeit der neuen Regelungen gelten. Doch um welchen Betrag geht es überhaupt genau? Damals lag die kumulierte Höhe der Bewertungsreserven bei rund 60 Mrd. Euro, nachdem sie im Dezember 2013 ihren Hochpunkt bei 90 Mrd. Euro erreicht hatten. Im Juni waren mögliche rechtliche Bedenken ausgeräumt und das Bundeskabinett hat den Gesetzesentwurf gebilligt, wobei die Minister nur eine Woche Zeit hatten, diesen zu prüfen.

Diskussion im Bundestag nur kurz

Vor dem Hintergrund der großen Mehrheit der großen Koalition im Bundestag war die Diskussion nur kurz, nämlich 25 Minuten – und das, obwohl es durchaus unterschiedliche Ansichten gibt. Während Bundesfinanzminister Schäuble (CDU) erwartungsgemäß den Nutzen des Gesetzes preist und sich überzeugt zeigt, dass „nur“ 7 Mio. Versicherte durch das Gesetz schlechter gestellt werden, während der Rest profitiert, hat die Linkspartei andere Zahlen. Nach deren Ansicht schadet das Gesetz insgesamt 62. Mio. Inhabern von Lebensversicherungen. Besonders kritisch ist es, dass die Regierung den Gesetzesentwurf offenbar gebilligt hat, ohne dass die Notwendigkeit des Entwurfes durch belastbares Zahlenmaterial begründet werden kann.

Begründung für das Gesetz steht auf tönernen Füßen

Grundsätzlich einmal ist es schon extrem zweifelhaft, wenn in einem demokratischen Rechtsstaat eine Regierung durch ein Gesetz rückwirkend in bestehende private Sparverträge eingreift und eine Seite dadurch um teils mehrere tausend Euro schlechter stellt. So regt man die Menschen ganz sicher nicht dazu an, privat für das Alter vorzusorgen. Noch bedenklicher wird es, wenn nicht einmal Zahlen zur Verfügung stehen, die die Notwendigkeit eines solchen Schrittes bestätigen. Es ist klar, dass die Ausschüttung hoher Reserven zum Nachteil der anderen Versicherungsnehmer kein Dauerzustand sein kann. Doch da es die Bundesregierung nicht für nötig befunden hat zu recherchieren, wie hoch denn die Renditen der Versicherungsbranche überhaupt sind, kann nicht mit Sicherheit gesagt werden, dass überhaupt mehr ausgeschüttet als eingenommen wird bzw. die Zahlungsverpflichtungen der Versicherer gegenüber den anderen Versicherungsnehmern durch die Praxis gefährdet ist. Angesichts der Tatsache, dass die Nettoverzinsung (Verzinsung abzüglich der Kostend er Versicherung) der 10 größten deutschen Versicherungen im Jahr 2012 bei 4,3% gelegen hat, sogar 0,4 Prozentpunkte mehr als im Vorjahr, spricht nicht für die Notwendigkeit eines solchen Gesetzes. Es ist nicht einmal klar, in welcher Höhe denn Bewertungsreserven bislang ausgeschüttet wurden. Der Vorwurf, dass die Bundesregierung hier zur Erfüllungsgehilfen der Versicherungslobby wird, kann daher nicht einfach von der Hand gewiesen werden.

Alles planmäßig durchgewinkt – allen Widerständen zum Trotz

Man dürfte annehmen, dass die Versicherungslobby das Gesetz begrüßt. Das tut sie jedoch nur zum Teil. Denn neben den günstigen Regelungen war dort auch vorgesehen, dass offengelegt wird, in welcher Höhe Vertriebsprovisionen an die Versicherungsvermittler fließen. Eine solche Transparenzinitiative ging den Versicherungen jedoch zu weit. Daher wurde dieser Passus aus dem Entwurf gestrichen. Ungehört dagegen verhallte die Kritik von Verbraucherschützern und Wissenschaftlern, die an anderer Stelle kritisierten. Der Bund der Versicherten etwa kritisiert, dass die ungewohnte Hast, mit der das Gesetz durchgepeitscht wird, eine genaue Prüfung verhindert, so dass nicht eindeutig ist, welche Versicherungsnehmer noch hätten kündigen können, um in den Genuss der alten Regelung zu kommen. Das Ziel war klar: Noch vor der Sommerpause soll das Gesetz stehen. Gestern hat der Bundesrat zugestimmt.

Wohnmobil Versicherungen vergleichen und so die besten finden

Immer mehr Menschen bevorzugen es einen Urlaub im Wohnmobil zu verbringen. Der Trend hat sich zunehmend geändert. Wo damals noch die meisten deutschen Urlauber Mallorca Reisen angestrebt haben, werden die Reisen in einem Wohnmobil daheim in Deutschland immer beliebter. Dies hat einige sehr große Vorteile, im Vergleich zu einem Hotel. Die Unabhängigkeit und die Flexibilität werden hier als erste Aspekte meist genannt.

Fährt man mit seinen Wohnmobil öfter in Ländern herum, so benötigt der Besitzer eine Wohnmobil Versicherung. Diese Versicherungen sind aber meist nicht gerade billig, denn häufig werden die Wohnmobile beschädigt, ausgeraubt, oder es treten anderweitige Versicherungsschäden ein.

Wer also eine solche Versicherung haben möchte, sollte im Vorfeld genaue Recherchen anstellen, um sich Geld zu sparen. Ein Wohnmobil Versicherungsvergleich kann hier oftmals helfen, denn im Tarifdschungel der Versicherungen ist es für einen unerfahrenen Menschen nicht immer leicht durchzublicken.

Ähnlich wie bei den Versicherungen für Automobile, sind auch beim Wohnmobil die Jahre der Führerscheinbesitzes und das Alter sowie andere relevante Gegebenheiten sehr gefragt. Diese machen dann die Versicherung entweder teurer oder auch etwas günstiger.

Im Internet gibt es mittlerweile viele Seiten, die sich mit dem Thema Wohnmobil Versicherungsvergleich beschäftigen. Meist sind sie gratis für den Benutzer und bieten auch einen Link an, über welchen man dann direkt mit dem Versicherer in Kontakt treten kann.

Was aber das Beste ist, ist die Tatsache, dass der Interessent eine tabellarische Übersicht vorfindet. So hat er es besonders leicht die Angebote zu vergleichen und so seine für sich beste Versicherung auszuwählen.

Der Wohnmobil Versicherungsvergleich über das Internet, stellt eine bessere Alternative dar, als ein Besuch bei einem Versicherungsmakler, dieser hat immer nur ein paar Versicherungen zur Auswahl, bei welchen er Provisionen für abgeschlossene Verträge bekommt. Dies ist bei den Vergleichsseiten anders, diese sind unabhängig und somit relativ neutral.

Hat man dann eine günstige Versicherung gefunden und einen Vertrag abgeschlossen, steht dem Vergnügen mit dem Wohnmobil nichts mehr im Wege und der Urlaub oder die Reise kann beginnen.

Auf der sicheren Seite

Viele Menschen haben ihr Eigenheim und ihr Eigentum gut versichert, damit der Wert der Dinge stets gesichert bleibt. Worauf aber einige Menschen überhaupt nicht denken, ist auch sich selbst gut abzusichern.

Private Sicherheit

Es gibt zahlreiche Versicherungen, die man zu seinem persönlichen Schutz abschließen kann. Eine der Leistungen ist die Krankenversicherung und auch die Unfallversicherung. Diese beiden Bereiche erscheinen durchaus Sinn zu geben und schützen im Krankheits- oder Unfallsfall.

Es gibt, wie in vielen Branchen, eine Reihe von Anbietern und Versicherungsanstalten, die ihre Leistungen an die Konsumenten weitergeben möchten. Ist man unsicher, oder möchte man sich erst einmal informieren, welche Leistungen man überhaupt in Anspruch nehmen kann, so empfiehlt es sich einen Blick auf Webseiten zu werfen.

Leistungsvergleich

Bevor man einem Versicherungsinstitut sein Vertrauen schenkt, sollte man die angebotenen Leistungen ganz genau prüfen. Vor allem aber sollte man genau darüber Bescheid wissen, auf welche Leistungen man im Realfall überhaupt Anspruch hat.

Da man aufgrund der gesetzlichen Sozialversicherungen beispielsweise nur für jene Unfälle versichert ist, die während der Arbeit passieren oder am Weg hin und weg zum Arbeitsplatz, sollte man in jedem Fall auch für die Freizeit gut abgesichert sein.

Treibt man beispielsweise viel Sport oder übt riskante Freizeitbeschäftigungen aus, so ist der Abschluss einer privaten Unfallversicherung mehr als ratsam. Tritt aufgrund eines Unfalles totale oder nur teilweise Arbeitsunfähigkeit ein, so fällt plötzlich das sichere und fixe Einkommen im Monat weg. Hat man für diesen Fall keinen finanziellen Polster angespart oder eben eine Versicherung abgeschlossen, so kann man sehr schnell und direkt in die Schuldenspirale geraten und verliert seinen sozialen Status schneller als man glaubt.

Andererseits kann eine Krankenversicherung für den Fall, dass man in ein Krankenhaus eingeliefert wird, auch dort für eine schnelle und effiziente Behandlung sorgen. Lange Wartezeiten können vielfach verkürzt werden und man verbringt den Aufenthalt in einem Zimmer, in dem man alleine oder mit einem weiteren Patienten die Zeit verbringen kann.

Der Abschluss derartiger Versicherungen kann durchaus eine Reihe von Vorteile mit sich bringen. Jeder wünscht sich niemals die Versicherungsleistungen in Anspruch nehmen zu müssen, benötigt man sie allerdings doch einmal, kann man von Glück reden, wenn man eine Versicherung abgeschlossen hat.

Sparen bei der Vorsorge fürs Alter

Immer mehr junge Menschen fragen sich heute, ob in fünfzig und mehr Jahren das Krankenversicherungssystem noch in der jetzigen Form existieren wird. Da darüber keine fixen Prognosen abgegeben werden können, empfiehlt es sich auch privat vorzusorgen. Vor allem im Falle einer schweren Krankheit können die Kosten für die Pflege nicht nur den pflegebedürftigen Menschen selbst, sondern auch für die Angehörigen, sehr hoch ausfallen. Zwar ist man im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung auch für den Pflegefall gedeckt, allerdings reichen die Zahlungen aus diesen Modellen nicht aus, um für die hohen Tagsätze in Pflegeheimen oder für private Pfleger aufzukommen. Die Differenz muss aus der eigenen Tasche bezahlt werden. Um beim Abschluss einer Zusatzversicherung Geld zu sparen, empfiehlt es sich, die Pflegeversicherungen genau zu vergleichen. Oft wirkt ein Angebot auf den ersten Blick sehr günstig, wenn man die Vertragsbedingungen genau unter die Lupe nimmt, entdeckt man zusätzliche Kosten oder schlechte Vertragsbedingungen.

Versicherungen online vergleichen

Wer Angebote für Pflegeversicherungen oder Private Rentenversicherungen vergleichen möchte, braucht nicht unbedingt einen Makler aufzusuchen. Die meisten großen Versicherungsgesellschaft haben auch Modelle für die Altersvorsorge in ihrem Programm. Ganz einfach funktioniert der Vergleich verschiedener Anbieter online über spezielle Plattformen. Diese unabhängigen Webseiten verschaffen nicht nur einen Überblick der Prämien für unterschiedliche Versicherungsvarianten, sie geben auch wichtige Hinweise worauf man beim Abschluss einer Versicherung achten soll. Um Vorschläge für private Renten- oder Pflegeversicherungen zu erhalten, wählt man zunächst das gewünschte Produkt aus. Danach öffnet sich eine Suchmaske wo einige persönliche Informationen abgefragt werden. Um die Höhe der jährlichen Versicherungsprämie zu ermitteln, muss man zum Beispiel angeben wie alt man ist. Nachdem der komplette Fragebogen ausgefüllt und abgeschickt ist, werden alle Angebote in einer Datenbank durchsucht. Schnell bekommt man das Suchergebnis präsentiert und kann nun in Ruhe zu Hause die Verträge und Konditionen vergleichen. Wichtig ist, alle Unterlagen genau durchzulesen und den Versicherungsvertrag erst zu unterzeichnen, wenn alle Unklarheiten beseitigt sind.

Welche Pflichten hat ein Versicherungsnehmer?

Geht es um das Thema Versicherungen, stehen zumeist die Pflichten der Assekuranzen im Vordergrund: Wann müssen die Versicherungen im Schadensfall zahlen, welche Summe übernehmen sie, welche Details müssen sie wie verständlich im Vertrag und im Vorgespräch erläutern? Doch nicht nur der Versicherungskonzern hat Pflichten, sondern auch der Versicherungsnehmer. Dazu gehört nicht nur die pünktliche Zahlung der Beitragssumme.

Obliegenheiten in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen

Versicherungsnehmer tun gut daran, ihre Pflichten, die so genannten Obliegenheiten, zu kennen. Wer sie nicht kennt oder beachtet, erhält im Schadensfall eventuell nur einen Teil der Summe ersetzt bzw. muss im Extremfall sogar ganz auf sein Geld verzichten. Die Obliegenheiten sind in den Allgemeinen Versicherungsbedingungen zu finden. Die Lektüre des Kleingedruckten lohnt sich also vor Vertragsabschluss – oder allerspätestens beim Eintreten eines Schadensfalls.

Die vier wichtigsten Pflichten für Versicherungsnehmer

Es sind vor allem vier wichtige Obliegenheiten, die ein Versicherter kennen muss. Die erste spielt schon vor der Unterzeichnung des Vertrages eine Rolle: Die so genannte vorvertragliche Anzeigepflicht. Das bedeutet, dass der Versicherungsnehmer alle Fragen im Vertragsbogen wahrheitsgemäß und vollständig beantworten muss. Stellt sich zu einem späteren Zeitpunkt heraus, dass er vor Vertragsabschluss falsche Angaben gemacht hat, erlischt im schlimmsten Fall der komplette Versicherungsschutz. Die zweite Obliegenheit ist die Anzeigepflicht im Schadensfall – die Meldung eines Schadens hat unverzüglich und wahrheitsgemäß zu erfolgen. In einigen Fällen ist die Anzeigepflicht nur vollständig erfüllt, wenn zusätzlich zur Versicherung die Polizei informiert wurde. Zwei weitere wichtige Punkte sind die Pflicht zur Schadensminimierung und die Aufklärungspflicht. Unter Schadensminimierung sind dabei zum Beispiel Sicherungsmaßnahmen nach einem Einbruch zu verstehen. Zur Aufklärung muss der Versicherte insofern beitragen, als dass er die Versicherung über Höhe und Art des Schadens informiert und über neue Entwicklungen auf dem Laufenden hält.

Welche Versicherungen sind notwendig?

Versicherungen gibt es viele, doch nicht alle sind unbedingt notwendig. Aber es gibt auch Versicherungen, die man unbedingt haben sollte. Um sich, wenn es zu einem selbst verursachten Schaden, oder auch bedingt durch äußere Einflüsse vor finanziellen Einbußen zu schützen. Doch was gehört denn jetzt eigentlich zu den Versicherungen, die man unbedingt haben sollte, welche sind unverzichtbar. Versicherungen sind oft nicht allzu teuer, wenn man bedenkt, was für Schaden entstehen kann, wenn man nicht versichert ist.

Die wichtigsten Versicherungen im Überblick

  • Die Krankenversicherung. Diese ist ein Absolutes muss, denn die Kosten für eine ärztliche Behandlung sind enorm teuer. Ebenso, wenn es die Behandlung einen stationären Aufenthalt im Krankenhaus erfordert. Oder wenn eine Operation notwendig wird.
  • Die private Haftpflichtversicherung. Sie gehört ebenfalls zu den Grundversorgungsversicherungen. Sie übernimmt Kosten für Schadensersatzforderungen, von Dritten, die an den Versicherten gestellt werden. Auch der Ehepartner oder die Kinder können mitversichert werden.
  • Die Hausratversicherung gehört mitunter zu den wichtigsten Versicherungen überhaupt. Sie versichert den kompletten Hausrat. Wenn dieser zu Schaden kommt. Das kann durch Einbruch, Wasser oder Feuer schnell mal passieren. Wie gut, wenn man dann richtig abgesichert ist.
  • Eine Berufsunfähigkeitsversicherung ist eine wirklich sinnvolle Ergänzung, um sich finanziell abzusichern. Es kann schnell mal passieren, dass man bedingt durch einen Unfall, berufsunfähig wird. Diese kann mit enormen finanziellen Einbußen erfolgen. Gut ist es, wenn man eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit hat, diese hilft, den gewohnten Lebensstandard aufrecht zu erhalten.
  • Eine Lebensversicherung kann vor den Folgen des finanziellen Ruins schützen.
  • Gesetzlich Krankenversicherte sollte sich überlegen, ihren Krankenschutz durch Zusatzversicherungen hochwertiger zu gestalten. Denn gerade bei Zahnersatz kommen gewaltige Kosten auf den Patienten zu. Die Beiträge sind eher gering.
  • Eine Unfallversicherung für Kinder, ist seht empfehlenswert. Denn beim Spielen können oft schwere Unfälle passieren. Das Kind kann lebenslange bleibende Schäden davontragen. Um diese Folgen finanziell abzusichern, springt die Unfallversicherung ein.

Unfallversicherung muss nach Skiunfall zahlen

 

Skifahren ist ein beliebter Wintersport. Gerade zu Beginn des neuen Jahres tummeln sich zahlreiche Skifahrer in den Alpen. Doch was, wenn man einem anderen Skifahrer auf der Piste ausweichen muss und ein Unfall geschieht? Das passierte zum Beispiel einem Mann, der im Skiurlaub durch ein Ausweichmanöver so schwer stürzte, dass er eine Teilinvalidität zurückbehielt. Seine private Unfallversicherung weigerte sich zunächst, die Behandlungskosten zu zahlen. Doch der Bundesgerichtshof entschied nun anders: Die Versicherung muss die Kosten decken, die Unfallursache spielt keine Rolle.

BGH: Sturz ist als Unfallursache von außen zu werten

Die Versicherung wollte den Betrag zunächst nicht auszahlen, da der Mann durch seine Eigenbewegung – nämlich, da er einem anderen Skifahrer ausgewichen war – zu Fall gekommen war. Laut Argumentation des Versicherers lag demnach kein Unfall vor. Das Landgericht Hannover und das Oberlandesgericht Celle gaben dem Versicherer zunächst Recht. Doch der Bundesgerichtshof sah die Sache anders: Die Richter urteilten, die Verletzung sei durch einen Sturz herbeigeführt worden, allein dies sei die entscheidende Tatsache. Der Sturz sei als Einwirkung von außen zu werten, was Voraussetzung ist, damit die Unfallversicherung ihre Leistung erbringt. Wodurch der Sturz verursacht wurde, sei nebensächlich. Es läge also klar ein Unfall vor und die Versicherung muss zahlen.

Die private Unfallversicherung: Ein sinnvoller Zusatzschutz

De private Unfallversicherung ist ein nützlicher Zusatzschutz. Im Gegensatz zur gesetzlichen Unfallversicherung, die nur Kosten für Unfälle übernimmt, wenn diese auf der Arbeit oder auf dem Arbeitsweg geschehen, zahlt die private Versicherung auch Unfälle im privaten Bereich. Der Versicherungsschutz gilt dabei, sofern im persönlichen Vertrag nichts anderes vereinbart ist, weltweit und rund um die Uhr. Geschieht ein Unfall und der Versicherte behält eine körperliche oder geistige Schädigung zurück, zahlt die Versicherung eine einmalige Leistung oder eine lebenslange Rente aus.

Lohnen sich Versicherungen für Tiere?

Wenn man ein Haustier hat, stellt sich natürlich auch immer die Frage, ob man eine Versicherung für das Tier abschließen soll. Auf der einen Seite sind da jene Versicherungen, die Schäden übernehmen, die das Tier verursachen könnte. Bei diese Versicherungen sollte man eigentlich keine Fragen stellen. Gerade dann, wenn man in einer Stadt wohnt, sind Tiere in manchen Fällen unberechenbar. Sind sie für einen Unfall verantwortlich, so kann es mitunter sehr teuer werden. Es ist deshalb eigentlich schon zwingend notwendig, dass man eine Versicherung abschließt, die solche Schäden abdecken. Hier lohnt es sich in jedem Fall, wenn man im Internet einen Versicherungsvergleich anstellt, da sich die verschiedenen Angebote der Versicherungsanstalten teilweise massiv unterscheiden und es gibt ja eigentlich keinen Grund, warum man selbst draufzahlen sollte.

Behandlungskosten?
Ein weiterer wichtiger Punkt, der nicht unbeachtet bleiben sollte ist der Umstand, dass Tiere, unabhängig davon ob Hund, Katze oder Vogel auch krank werden können. Je älter ein Tier wird, desto eher treten gesundheitliche Probleme auf. Zahnschäden, Verletzungen und andere Leiden. Hier ist es allerdings nicht ganz so eindeutig, wenn es um das Abschließen einer Krankenversicherung für das eigene Haustier geht. Viele versichern ihr Tier in dieser Form nicht und bezahlen dann direkt die Behandlungskosten, die aber dennoch mehrere Hundert Euro oder mehr ausmachen können, wenn ein Härtefall eintritt.

Man sollte sich hier auf jeden Fall die Frage stellen, ob man sich in einer Notsituation eine Behandlung leisten kann. Eine lebensnotwendige Behandlung, Operation oder Therapie muss einfach gemacht werden und es ist unverantwortlich dies nicht zu tun, nur weil man kein Geld dafür ausgeben will. Dies sind Dinge, die man vor der Anschaffung eines Haustieres unbedingt überlegen sollte und auch wenn es bedeutet, dass man monatlich ein paar Euro mehr abzahlen muss, so kann sich eine Krankenversicherung für das Haustier dann am Ende doch lohnen.

Dennoch muss man sagen, dass viele keine Versicherung dieser Art abgeschlossen haben und die Tiere dieser Besitzer auch ins hohe Haustieralter gekommen sind. Es muss natürlich auch dazugesagt werden, dass Behandlungen bei Haustieren deutlich günstiger sind als Behandlungen beim Menschen, wo man schon für einen Gipsverband im Krankenhaus aus eigener Tasche extrem viel zahlen müsste.

Hausratversicherung: Was ist nach einem Einbruch zu tun?

 

Es ist ein Alptraum für jeden Hausbesitzer und für jeden Mieter: Man ist nur ein paar Stunden unterwegs, kommt nichtsahnend nach Hause – und dort ist die Tür aufgebrochen, Wertsachen und wichtige Erinnerungsstücke sind entwendet. Zum finanziellen Schaden, den hoffentlich die Versicherung deckt, kommt der emotionale Schock. In den eigenen vier Wänden möchte man sich eigentlich sicher fühlen. Im schlimmsten Fall muss man dann umziehen, falls man sich nicht mehr sicher fühlen kann. Nach einem Einbruch muss man sich dann noch folgende Gedanken machen;; wurden Privatgegenstände von Fremden durchwühlt, ist die Geborgenheit dahin. Doch so groß der Schreck auch ist, rationales Handeln ist gefragt, damit die Versicherung den Schaden ersetzt und die Polizei eine Chance erhält, den oder die Täter zu fassen.

Einbruch sofort der Polizei melden

Bemerkt man einen Einbruch, sollte man draußen warten und von dort die Polizei verständigen – der Täter könnte sich immerhin noch in der Wohnung aufhalten. Auch, wenn es Großteil aller Wohnungseinbrüche nicht aufgeklärt wird, ist der Notruf an die Polizei unumgänglich; denn erst, wenn ein Einbruch der Polizei gemeldet wurde, wird er auch ein Fall für die Versicherung.

Für einen Einbruchsdiebstahl ist die Hausratversicherung verantwortlich. Sie deckt allerdings nur Schaden durch Einbruchsdiebstahl, keinen Diebstahl an sich. Schwierig kann es daher werden, wenn der Einbrecher keine Spuren hinterlassen hat, weil er zum Beispiel mit einem Schlüssel ins Haus gekommen ist.

Stehgutliste anfertigen

Damit die Versicherung den Schaden übernehmen kann, müssen die Geschädigten eine genaue Liste der entwendeten und der beschädigten Gegenstände anfertigen, die so genannte Stehgutliste. Diese wird der Polizei übergeben, welche sie zusammen mit dem Aktenzeichen des Falls an die Hausratversicherung schickt. Ideal ist es, wenn die Versicherung auch Vandalismus abdeckt, dann werden nämlich auch Schäden am Eigentum sicher ersetzt. In der Regel schickt die Versicherung nach einigen Tagen, manchmal aber auch erst nach Wochen, einen Gutachter vorbei. Für alle Reparaturen, die man bis dahin vornehmen lässt, zum Beispiel für den Austausch der Schlösser, sollte man sich Belege geben lassen.

Was ist die Wohngebäudeversicherung?

Die Wohngebäudeversicherung ist für jeden Hausbesitzer einfach unerlässlich. Denn es gibt eine Menge an außergewöhnlichen Situationen, die sich ereignen können und enormen Schaden anrichten. Dazu gehören in erster Linie Schäden durch Sturm, Blitz, Hagel und Leitungswasser. Ist der Hausbesitzer jetzt nicht ausreichend abgesichert, so kann das für viele das finanzielle Aus bedeuten. Was nicht zu dem Versicherungsschutz der Wohngebäudeversicherung gehört, sind Schäden, die durch Überschwemmungen oder Starkregen verursacht werden. Doch das bedeutet jetzt nicht, dass es gegen die Folgen dieser Umweltschäden keine Absicherung gibt. Die Wohngebäudeversicherung kann mit einer Elementarschadenversicherung kombiniert werden. Und Schäden dieser Art sind damit abgedeckt.

Kommt es zum Abschluss einer Versicherung, so ist immer das im Vertrag genannte Haus versichert. Nebengebäude oder Garagen müssen extra versichert werden. Alles, was mit dem Haus fest verbunden ist, unterliegt dem Versicherungsschutz. Was gehört denn da jetzt alles so dazu. Mann kann sagen, wenn das Hus einmal auf den Kopf gestellt werden könnte, sind alle Gegenstände, die an ihren Platz bleiben versichert. Teile die beweglich sind und dabei zu Schaden kommen, werden von der Hausrat Versicherung gedeckt.

Grundsätzlich werden folgende Schäden durch die Wohngebäudeversicherung gedeckt.

  • Schaden der durch Feuer entsteht.
  • Leitungswasserschäden, Wasserrohrbruch, Frostschäden.
  • Schaden verursacht durch Sturm und Hagel.

Die Versicherungen bieten zahlreiche zusätzliche Deckungserweiterungen an. Diese aber müssen extra abgeschlossen werden. Dazugehören:

  • Schaden der durch Wasserzuleitung-, Ableitungs- und Heizungsrohre entstehen kann.
  • Überspannungsschaden, der z. B. durch Blitzeinschlag entstehen kann.
  • Verschmutzungen des Hauses, z. B. durch Graffiti.
  • Elementarschaden. Welche durch Erdrutsche, Erdbeben und Überschwemmungen verursacht werden.
  • Mietausfallschäden.

Wie ermittelt man die richtige Versicherungssumme?

Die Summe muss immer dem aktuellen Nennwert entsprechen. Damit ist gewährleistet, dass im Schadensfall auch die Kosten in voller Höhe erstattet werden können. Die Wohngebäudeversicherung sollte sich nie im Unterversicherungsbereich befinden. Zur Ermittlung der richtigen Versicherungssumme ist es ratsam, einen Experten hinzuzuziehen